Mašić: Bei Problemen mit Schülern aus Konjević Polje hilft uns auch die IZ, das ist sehr gut

Patria
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Mašić: Bei Problemen mit Schülern aus Konjević Polje hilft uns auch die IZ, das ist sehr gut

Der Föderale Minister für Bildung und Wissenschaft Damir Mašić sagte, es sei sehr wichtig, dass sich auch die Islamische Gemeinschaft Bosnien und Herzegowinas in die Lösung des Problems der bosniakischen Schüler aus Konjević Polje eingeschaltet habe. Denn, so Mašić gegenüber der bosnischen Nachrichtenagentur Patria (NAP), die Islamische Gemeinschaft verfüge über die Infrastruktur, also Räumlichkeiten, in denen die bosniakischen Kinder aus diesem Ort im kommenden Schuljahr ungehindert den Unterricht besuchen könnten.

Die bosniakischen Schüler aus Konjević Polje werden auch in diesem Schuljahr, ab September, statt in ihrer Stammschule, der Grundschule „Petar Kočić“ in Kravica, den Unterricht in Nova Kasaba in den Räumlichkeiten der IZ besuchen, schreibt NAP.

Grund dafür ist, dass in der Schule in Kravica für die bosniakischen Kinder noch immer keine nationale Fächergruppe eingeführt wurde, obwohl es dafür eine vorläufige Gerichtsentscheidung des Grundgerichts in Srebrenica gibt.

Aufgrund dieser diskriminierenden Haltung der Behörden der RS hatten die Eltern der bosniakischen Kinder bereits im vergangenen Jahr beschlossen, den Unterricht in dieser Schule zu boykottieren.

Minister Mašić sagte, dass die Kinder aus Konjević Polje ungeachtet der Behinderungen, die von der RS ausgehen und offensichtlich politischer Natur sind, nicht ohne Bildung bleiben werden. Er bestätigte, dass diese Kinder die Unterstützung des Föderalen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft, des Föderalen Ministeriums für Vertriebene und Flüchtlinge, des Bildungsministeriums des Kantons Sarajevo und der Islamischen Gemeinschaft haben.

- Die Kinder aus Konjević Polje, aber auch die Kinder aus Vrbanjci bei Kotor-Varoš, die das gleiche Problem haben, werden nicht ohne Bildung bleiben. Wir werden alles tun, um ihnen einen qualitativ hochwertigen instruktiven Unterricht zu gewährleisten, bis ihr Problem in ihren Stammschulen gelöst ist – sagte Mašić gegenüber NAP.

Bei dem heutigen Treffen der Eltern der bosniakischen Kinder beim Reis-ul-ulema Husein ef. Kavazović, an dem auch Minister Mašić teilnahm, wurde vereinbart, dass den Kindern aus Konjević Polje auch in diesem Jahr Mittel für Lehrer, Transport und sonstige Kosten sowie die Räumlichkeiten der Islamischen Gemeinschaft in Nova Kasaba bereitgestellt werden. Die bosniakischen Kinder werden diese provisorische Schule besuchen, bis in der Schule „Petar Kočić“ für sie die nationale Fächergruppe eingeführt wird, schreibt NAP.

 

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