
(Patria) - Zu Gast in der heutigen Ausgabe der Sendung "Špica" auf TVSA war die Kandidatin für das Amt der amtierenden Bürgermeisterin von Sarajevo, Anja Margetić.
- Mein Ziel dieses öffentlichen Auftritts, wenn wir die Satzung respektieren, war ich die erste logische und gesetzliche Wahl. Die Satzung schreibt klar vor, dass der Vorsitzende und der Bürgermeister nicht aus demselben Volk stammen dürfen.
Das war von Anfang an so, als der OHR sie darauf hinwies, dass die Satzung eingehalten werden muss, dann begannen sie, mit meinem Namen zu "jonglieren". In der Sitzung des Kollegiums am 14. November schlug das DF-Mitglied Vedad Deljković Samir Avdić als Kandidaten vor.
Die Sekretärin reagierte sofort, dass dies keine ordnungsgemäße Prozedur sei, dass im Falle der Amtsenthebung des Bürgermeisters der Stadtrat einen neuen Bürgermeister aus seinen Stellvertretern wählt - sagt Margetić.
Sie kündigte an, dass sie Bosnien und Herzegowina verlassen werde.
- Gerade wegen dieses Engagements in der Politik habe ich beschlossen, BiH zu verlassen, dorthin zu ziehen, wo es keinen Nationalismus gibt, denn hier dreht sich seit 30 Jahren wirklich die gleiche Geschichte.
Es war eine schwere Entscheidung, aber ich denke einfach, nach den Wahlen 2020, als die "Trojka" so viele Veränderungen ankündigte, als wir alle am Tag nach den Wahlen Sarajevo als eine viel schönere Stadt sahen, als sie war.
Ich denke, sie haben das Volk und die Idee einer gerechteren Gesellschaft verraten. Ich befürchte, dass die Zukunft von BiH und Sarajevo nicht rosig ist - fügte die enttäuschte Margetić hinzu.
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