
(Patria) - Der mazedonische Innenminister Panče Toškovski gab bekannt, dass bei einem tragischen Brand in einer Diskothek in Kočani mindestens 51 Menschen ums Leben kamen und über 100 verletzt wurden. Die Organisatoren des Konzerts sowie der Besitzer der Diskothek wurden festgenommen.
„Der Brand wurde durch Funken von Pyrotechnik verursacht, die für Lichteffekte bei dem Konzert verwendet wurden. Zum Zeitpunkt der Aktivierung der Sprinkler flogen die Funken wahrscheinlich auf die Decke, die aus brennbarem Material bestand, und das Feuer breitete sich schnell aus und erzeugte dichten Rauch“, sagte Toškovski.
„Rettungswagen und Feuerwehrleute aus den Nachbarorten trafen schnell ein. Hubschrauber des Innenministeriums wurden sofort eingesetzt“, fügte er hinzu.
Die sehr beliebte mazedonische Hip-Hop-Gruppe DNK trat in der Diskothek auf. Das Publikum bei dem um Mitternacht begonnenen Konzert bestand größtenteils aus jungen Leuten.
Der Brand brach gegen 3 Uhr morgens aus.
Beamte der Regierung Nordmazedoniens unter der Führung von Premierminister Hristijan Mickoski trafen am Tatort ein.
Premierminister Mickoski äußerte sich auf der Plattform X, und regionale Führer sprachen ihm ihr Beileid aus.
„Mit tiefer Trauer habe ich die Nachricht von der schrecklichen Tragödie in Kočani erhalten. Dies ist ein schwerer und sehr trauriger Tag für Mazedonien! Der Verlust so vieler junger Leben ist unersetzlich, und der Schmerz der Familien, Angehörigen und Freunde ist unermesslich.
In diesen Momenten tiefer Trauer sind unsere Gedanken bei denen, die ihre Liebsten verloren haben. Ich wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung und den Familien der Verstorbenen die Kraft, diesen unvorstellbaren Verlust zu ertragen. Das Volk und die Regierung werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihren Schmerz zumindest ein wenig zu lindern und ihnen in diesen schwierigsten Momenten zu helfen.
Ich fordere alle zuständigen Institutionen – das Gesundheitswesen, die Polizei, die lokalen Behörden – auf, sofortige Maßnahmen zur Hilfe der Verletzten und zur Unterstützung der betroffenen Familien zu ergreifen. Die Regierung ist voll mobilisiert und wird alles Notwendige tun, um die Folgen zu bewältigen und die Ursachen dieser Tragödie zu ermitteln.
Im Laufe des Tages werde ich mich nach Prüfung der Umstände durch die zuständigen Institutionen mit weiteren Informationen zu den ergriffenen Schritten an die Öffentlichkeit wenden.
In diesen Momenten tiefer Trauer, wenn unsere Herzen vor Schmerz über diese schreckliche Tragödie gebrochen sind, rufe ich zu Gemeinschaft, Solidarität, Menschlichkeit und Verantwortung auf.
Möge Gott bei den Familien der Opfer und Verletzten und beim Volk Mazedoniens sein!“, schrieb der Premierminister von Nordmazedonien.
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