
(Patria) - Die offizielle Umleitungsstrecke von Sarajevo nach Foča über Kalinovik ist für Autofahrer ein Albtraum.
Siebzehn Kilometer Feldweg durch den Wald bedeuten 40 Minuten Fahrt auf einer Straße, die sich in einem äußerst schlechten Zustand befindet.
Da auf der Strecke keine angemessenen Verkehrsschilder vorhanden sind, verlassen sich die Fahrer auf die Navigation.
Die Magistrale Sarajevo - Foča ist seit drei Monaten wegen Erdrutschen und Hangrutschen gesperrt, die durch Bauarbeiten am Wasserkraftwerk „Bistrica“ verursacht wurden, das vom chinesischen Unternehmen „Avic“ gebaut wird.
Eine der gefährlichsten Straßen in BiH Sarajevo - Foča, wegen Erdrutschen und Hangrutschen gesperrt, sollte mit Geld aus dem Wachstumsplan für den Westbalkan rekonstruiert werden. Aber wegen der Nichtannahme notwendiger Gesetze könnte dieses Geld verloren gehen. pic.twitter.com/eKDZcpIJJR
— Radio Slobodna Evropa (@RSE_Balkan) May 8, 2026
Auf der gesperrten Straße von Sarajevo nach Foča wurden acht kritische Stellen identifiziert, heißt es in einem Videobeitrag von RSE.
Die Rekonstruktion einer der gefährlichsten Straßen in Bosnien und Herzegowina sollte mit Mitteln aus dem Wachstumsplan für den Westbalkan finanziert werden.
Doch aufgrund der Nichtannahme notwendiger Gesetze könnte dieses Geld verloren gehen. Und damit wären auch zahlreiche Geschäftsleute gefährdet, die von dieser Verkehrsader abhängig sind.
Die Behörden der Republika Srpska kündigten an, die Magistrale Sarajevo - Foča am 1. Mai befahrbar zu machen, doch dies ist noch nicht geschehen.
Die Straßenbetriebe der Republika Srpska sowie das zuständige Ministerium des kleineren bosnischen Entität haben nicht präzisiert, wann die Sanierung abgeschlossen sein könnte.
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