Magazinović und Zaev: Die Region sollte gemeinsam in Richtung EU voranschreiten

Patria
AutorPatria
16:47
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Magazinović und Zaev: Die Region sollte gemeinsam in Richtung EU voranschreiten

SARAJEVO, (Patria) - Saša Magazinović, Vorsitzender des Hauptausschusses der SDP BiH, traf sich in Skopje mit dem Vorsitzenden des Sozialdemokratischen Bündnisses Nordmazedoniens (SDSM), Zoran Zaev, mit dem er über die innerparteiliche Zusammenarbeit zwischen SDP BiH und SDSM im Vorfeld der Wahlen in Nordmazedonien sowie der Kommunalwahlen in Bosnien und Herzegowina sprach.

Bestätigt wurde die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Schwesterparteien, die in der kommenden Zeit durch gemeinsame Projekte weiter bereichert werden soll. Dabei bekräftigte Zaev erneut seine Bereitschaft, Bosnien und Herzegowina im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin freundschaftliche Hilfe zu leisten.

Magazinović nahm auch an der Konferenz mit dem Titel “Ein Balkan in Richtung EU” teil, wo er auf einem von Zoran Zaev moderierten Führungspanel sprach, auf dem neben Magazinović unter anderem Davor Bernardić, Vesna Pusić und Zoran Živković das Wort ergriffen.

In seiner Rede betonte Magazinović besonders, dass er in der kommenden Zeit erwarte, dass Brüssel seinen Ansatz gegenüber unserer Region von einem bisher technokratischen zu einem politischen ändere, der das Verständnis für die Kapazitäten der einzelnen Staaten kennzeichnen würde, was seiner Einschätzung nach ein Weg wäre, den europäischen Weg der gesamten Region zu beschleunigen. Magazinović vertritt die Auffassung, dass die Länder der Region ohne zusätzliche Bedingungen den Kandidatenstatus erhalten und sich durch die Beitrittsverhandlungen transformieren und ihre Kapazitäten steigern sollten.

In seiner Rede sprach auch Zoran Zaev über die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit der Länder der Region, um auf diese Weise unter anderem die Integrationsprozesse aller Länder einzeln zu beschleunigen.

Während seines Aufenthalts in Skopje hatte Magazinović auch Treffen mit dem Premierminister der Regierung Nordmazedoniens, Oliver Spasovski, Minister Edmond Ademi, Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der sozialdemokratischen Fraktion sowie Vertretern internationaler Stiftungen.

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