
(Patria) - Der französische Präsident Emmanuel Macron beendete heute seinen zweitägigen Besuch in Serbien, der vom Kauf von 12 neuen Kampfflugzeugen "Rafale" und Macrons Botschaft der Unterstützung für Belgrad auf dem Weg nach Brüssel sowie der Zuneigung von Paris zum Projekt des Abbaus seltener Rohstoffe in Serbien geprägt war.
Serbien unterzeichnete gestern, am ersten Tag von Macrons Besuch, einen Vertrag mit Frankreich über den Kauf von 12 neuen Kampfflugzeugen "Rafale" im Wert von 2,7 Milliarden Euro.
Der Vertrag, der vom serbischen Verteidigungsminister Bratislav Gašić und dem Direktor von Dassault Aviation, Eric Trappier, unterzeichnet wurde, umfasst ein Logistikpaket, Ersatzmotoren und Ersatzteile für diese Mehrzweckflugzeuge.
Macron bewertete den Kauf der "Rafale" als eine klare Wahl, die den Willen zu einem langfristigen Bündnis beider Länder im Rahmen einer starken, souveränen Europäischen Union darstellt.
Er erklärte auch, dass Serbien seinen Platz in der EU habe und dass es "ein starkes Serbien braucht", während Serbien "eine starke und souveräne EU braucht, um seine Interessen zu verteidigen".
Der Besuch des französischen Staatschefs wurde von der Unterzeichnung von insgesamt 12 zwischenstaatlichen Abkommen begleitet.
Macron bekräftigte im Hinblick auf den Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo, dass die Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina ein wesentlicher Bestandteil der Annäherung an die EU sei und dass es ohne mutige Entscheidungen beider Seiten keinen Kompromiss geben könne.
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