Schlechte Planung, illegale Bauten und Holzeinschlag verschlimmern die Folgen von Naturkatastrophen in BiH

Patria
AutorPatria
14:41
Podijeli:
Schlechte Planung, illegale Bauten und Holzeinschlag verschlimmern die Folgen von Naturkatastrophen in BiH

(Patria) - Schlechte Planung, illegale Bauten und Holzeinschlag verschlimmern die Folgen von Naturkatastrophen erheblich, wurde heute auf der Konferenz zur Katastrophenrisikominderung betont, die heute stattfand.

Die Konferenz wurde vom Ministerium für Sicherheit von Bosnien und Herzegowina im Rahmen der Arbeit der Plattform zur Katastrophenrisikominderung in BiH organisiert, mit dem Ziel, die Kapazitäten der Institutionen auf allen Regierungsebenen durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und innovativen Ansätzen im Bereich der Katastrophenrisikominderung zu stärken, mit besonderem Fokus auf Erdrutsche.

Der stellvertretende Sicherheitsminister von Bosnien und Herzegowina, Ivica Bošnjak, erklärte, dass kein Land allein mit den Risiken von Naturkatastrophen umgehen könne, die in letzter Zeit unsere Region heimsuchen.

Er fügte hinzu, dass wir nur gemeinsam handeln können, um die Risiken zu mindern, und dass es am besten ist, präventiv zu handeln, um die Folgen so gering wie möglich zu halten.

Bošnjak hob besonders die Bedeutung der lokalen Gemeinschaft für die Minderung von Katastrophenrisiken hervor, mit Unterstützung von höheren Regierungsebenen.

Die UN-Residenzkoordinatorin für BiH, Arnhild Spence, wies darauf hin, dass die Katastrophenrisikominderung Teil der Entwicklungsbemühungen ist, was bedeutet, dass sie kontinuierlich sein muss und die Bemühungen der Institutionen in diesem Sinne relevant sind.

Sie betonte, dass die Folgen von Katastrophen noch schlimmer seien, wenn das Sozialschutzsystem solche Situationen nicht angemessen abdecke.

Der Schweizer Botschafter in BiH, Gabriele Derighetti, sagte, dass in dezentralen Ländern wie seinem jede Regierungsebene eine besondere Verantwortung im Falle von Naturkatastrophen trage, aber gleichzeitig auch zusammenarbeiten müsse, da es sich um eine gemeinsame Herausforderung handele.

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