
(Patria) - Der föderale Minister für Energie, Bergbau und Industrie, Vedran Lakić, hat sich heute Abend mit einer Erklärung zur Situation auf dem Kraftstoffmarkt der Föderation Bosnien und Herzegowina geäußert.
Lakić betont, dass das Ministerium, dem er vorsteht, in ständigem Kontakt mit allen Akteuren auf dem Markt für Öl und Erdölprodukte steht.
- Nach den derzeit verfügbaren Informationen sind die vorübergehenden Schwierigkeiten bei der Kraftstoffversorgung in der Föderation Bosnien und Herzegowina größtenteils auf die stark gestiegene Nachfrage in den letzten Tagen zurückzuführen.
Die erhöhten Käufe durch die Wirtschaft und die Bürger, motiviert durch die Angst vor einem möglichen Mangel dieses Energieträgers in der kommenden Zeit, haben zu einer erheblichen Leerung der Lagerbestände bei den Händlern geführt – betont Lakić.
Er gibt an, dass derzeit offensichtlich ist, dass die sogenannten tertiären Lagerbestände, d. h. die Bestände bei Bürgern und Unternehmen, erheblich gestiegen sind, während die primären und sekundären Lagerbestände bei Importeuren und Händlern im Vergleich zu den üblichen Niveaus vorübergehend gesunken sind.
- Alle Akteure auf dem Markt für Öl und Erdölprodukte unternehmen maximale Anstrengungen, um diese Situation so schnell wie möglich zu überwinden. Nach den Informationen, über die das Ministerium verfügt, wird eine Stabilisierung der Versorgung im Laufe des Mittwochs, dem 11. März, erwartet – merkt Lakić an.
Er sagt auch, dass heute mit dem Premierminister der FBiH, Nermin Nikšić, vereinbart wurde, am Mittwoch ein Treffen abzuhalten, an dem alle relevanten Akteure dieser Kette teilnehmen werden. Thema wird die Versorgung der FBiH mit Öl und Erdölprodukten sein.
Auf dem Treffen, so Lakić weiter, wird die aktuelle Marktlage sowie vorgeschlagene weitere Vorgehensweisen erörtert.
- Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem globalen Energiemarkt sowie der Entscheidungen einiger Nachbarländer wird das Ministerium der Regierung der FBiH zusätzliche Maßnahmen vorschlagen, um eine langfristig stabile und sichere Versorgung mit Öl und Erdölprodukten zu gewährleisten – schloss Minister Lakić.
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