Krišto sprach mit Ministern aus Frankreich und Deutschland über die aktuelle politische Lage

Patria
AutorPatria
13:40
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Krišto sprach mit Ministern aus Frankreich und Deutschland über die aktuelle politische Lage

(Patria) - Heute fand in Sarajevo ein Treffen der Vorsitzenden des Ministerrates von Bosnien und Herzegowina, Borjana Krišto, mit dem Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten Frankreichs, Benjamin Haddad, und dem Minister für Europa der Bundesrepublik Deutschland, Gunther Kirchbaum, statt. Das trilaterale Treffen bot Gelegenheit, über die aktuellen Gegebenheiten auf höchster politischer Ebene zu sprechen.

Der europäische Weg unseres Landes, die aktuelle politische Lage in Europa und der Region sowie Fragen zur Zukunft Bosnien und Herzegowinas waren einige der Themen des heutigen Treffens. 

Die Vorsitzende Krišto informierte die Minister über die wichtigsten Themen aus der Zuständigkeit des Ministerrates von Bosnien und Herzegowina und über alles, was auf außen- und innenpolitischer Ebene erreicht wurde. Die Vorsitzende Krišto betonte die Bedeutung der politischen Verantwortung aller politischen Vertreter der drei konstituierenden Völker, die durch Gespräche und Kompromisse Fortschritte erzielen müssen. Die erzielten Erfolge sind ein klarer Indikator dafür, dass mit politischem Willen alle Fragen zur gemeinsamen Zufriedenheit gelöst werden können.

Bei dem Treffen wurde auch über das Amt des Hohen Repräsentanten und den Status des OHR gesprochen. Interne Absprachen bieten nachhaltige Lösungen. Jede Intervention gibt einheimischen Amtsträgern einen Vorwand, keine Einigungen zu erzielen, und dies untergräbt die Souveränität Bosnien und Herzegowinas und schafft Raum für einen Status quo bei Schlüsselfragen, was zu einem Stillstand der europäischen Perspektive Bosnien und Herzegowinas und all dessen führt, was wir für eine Vollmitgliedschaft in der EU erfüllen müssen.

Die Vorsitzende Krišto sprach auch über das Thema des Wahlgesetzes von Bosnien und Herzegowina und die Notwendigkeit einer Reform der Anomalien, die vielfache negative Auswirkungen haben. Versuche, politische Vertreter eines konstituierenden Volkes einem anderen aufzuzwingen, bedeuten die Aufhebung der verfassungsmäßig garantierten Rechte, was die Beziehungen zwischen den Völkern beeinträchtigt. Die Gleichberechtigung der konstituierenden Völker ist ein grundlegendes Verfassungsprinzip, auf dem die Verfassungsordnung und das politische System in Bosnien und Herzegowina beruhen, was sowohl das Verfassungsgericht von Bosnien und Herzegowina als auch alle relevanten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestätigt haben.

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