Kovačević: Wenn die „Trojka“ Čovići's Wünsche im Wahlgesetz erfüllen will, sollen sie mich nicht hineinziehen

Patria
AutorPatria
15:35
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Kovačević: Wenn die „Trojka“ Čovići's Wünsche im Wahlgesetz erfüllen will, sollen sie mich nicht hineinziehen

(Patria) - Im Parlament von Bosnien und Herzegowina fand heute ein Treffen der Vertreter der politischen Parteien statt, die Abgeordnete und Delegierte im Parlament von BiH haben, zu dem nur Vertreter der parlamentarischen Mehrheit erschienen sind.

Da auch über internationale Urteile gegen Bosnien und Herzegowina diskutiert werden sollte, kontaktierte Slobodna Bosna Slaven Kovačević, einen der Beschwerdeführer beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dessen aktives Wahlrecht das Gericht verletzt sah.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg entschied im Urteil im Fall Slaven Kovačević gegen Bosnien und Herzegowina, dass die Delegierten im Haus der Völker des Parlaments von BiH, wie auch die Mitglieder des Präsidiums von BiH, aus dem gesamten Staatsgebiet und nicht aus den Entitäten gewählt werden müssen.

„Wenn jemand denkt, wir seien so naiv, dass das Streichen des ethnischen Präfixes und die Wahl von Mitgliedern des Präsidiums im Parlament oder im Haus der Völker die Erfüllung des Kovačević-Urteils wäre, der lebt in tiefer Täuschung“, so Kovačević gegenüber SB.

„Ich fordere die „Trojka“ auf, mit den Manipulationen aufzuhören, denn das Streichen des ethnischen Präfixes aus der Verfassung, die Einführung ethnischer Wahlkreise oder die Wahl eines Mitglieds des Präsidiums im Parlament, um Čović entgegenzukommen, ist keine Erfüllung des Kovačević-Urteils, und ich bitte sie, das zu berücksichtigen“, fügte Kovačević hinzu.

Kovačević führt an, dass selbst die Umsetzung des Sejdić-Finci-Urteils nicht die Hälfte unseres Problems löst, sondern dass jeder Bürger sowohl ein aktives als auch ein passives Wahlrecht haben muss.

„Das Traurigste an allem ist, dass sich das Urteil ausdrücklich auf Juden und Roma bezieht, und Dino Konaković würde es lösen, indem er ein Mitglied des Präsidiums aus der Gruppe der „Anderen“ einführt. So macht man das nicht, und das passive Wahlrecht ist etwas ganz anderes, und es tut mir leid, dass ich ihnen ständig Nachhilfe geben muss. Wenn sie Čović entgegenkommen wollen, sollen sie mich da nicht hineinziehen“, fügte der Beschwerdeführer Slaven Kovačević hinzu.

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