
(Patria) - Die kosovarischen Behörden haben heute in der Region Gjilan fünf Personen festgenommen, die verdächtigt werden, Kriegsverbrechen begangen zu haben, teilte die Sonderstaatsanwaltschaft des Kosovo mit.
Die Staatsanwaltschaft erläutert, dass sie in einer gemeinsamen Aktion von Sicherheitsinstitutionen festgenommen wurden, die nach mehrmonatigen Ermittlungen erfolgte.
Die Festgenommenen sollen im April 1999 in den Dörfern Lovce, Podgrađe und Ugljare in Kriegsverbrechen – Tötung, Verletzung und Misshandlung von Zivilisten – verwickelt gewesen sein.
„Personen mit den Initialen D.C., D.N., N.S., S.J., M.Š. wurden aufgrund des begründeten Verdachts festgenommen, dass sie in Mittäterschaft mit anderen unbekannten Mitgliedern dieser Gruppe, bewaffnet und in Uniformen der serbischen Polizei oder Armee gekleidet, am 5. April 1999 vorsätzlich albanische Zivilopfer töteten, verletzten, lebendig verbrannten, Geiseln nahmen, vergewaltigten, schlugen, misshandelten, physisch und psychisch folterten, albanisches Eigentum zerstörten, die albanische Zivilbevölkerung vertrieben und kulturelle und religiöse Stätten zerstörten“, heißt es in der Mitteilung.
Die Staatsanwaltschaft fügte hinzu, dass für die genannten Personen weitere rechtliche Verfahren eingeleitet werden und die Ermittlungen andauern.
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