Košarac fordert Transportunternehmer auf, die EU-Delegation in Sarajevo zu blockieren, nicht die Grenzen

Patria
AutorPatria
15:14
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Košarac fordert Transportunternehmer auf, die EU-Delegation in Sarajevo zu blockieren, nicht die Grenzen

(Patria) - Die Europäische Kommission hat eine völlig ignorante Haltung gegenüber Transportunternehmern aus den Ländern des Westbalkans, und das Konsortium „Logistika“ sollte seine Kapazitäten am Sitz der EU-Delegation in Sarajevo zeigen, schätzte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates von Bosnien und Herzegowina, Staša Košarac.

Košarac betonte, dass der Ministerrat dies mehrmals erörtert habe, die EU aber „mit den Ländern des Westbalkans spielt“.

„Ich denke, die Länder des Westbalkans sollten sich auf die Diskussion mit Vertretern der Europäischen Kommission konzentrieren“, sagte Košarac gegenüber Reportern in Belgrad.

Er betonte, dass die Haltung der Europäischen Kommission bisher indolent und grausam gewesen sei und kein Feingefühl besitze.

„Ich denke, das Konsortium ‚Logistika‘ sollte seine Kapazitäten zeigen, nicht an den Grenzübergängen, sondern am Sitz der EU-Delegation in Sarajevo“, sagte Košarac.

Er ist der Ansicht, dass in Sarajevo eine Art von Aktivität stattfinden sollte, die Blockaden beinhaltet, da die Unterbrechung des Außenhandelsverkehrs an den Grenzübergängen ernsthaften Schaden für Geschäftsleute sowohl in der Republika Srpska als auch in der Föderation BiH verursacht.

„Natürlich schmälert das nicht die Notwendigkeit, das Problem der Transportunternehmer zu lösen, aber wir sollten auch nicht den Ruf, vor allem die Geschäftsverträge unserer Geschäftswelt sowohl der Republika Srpska als auch der Föderation BiH schädigen“, betonte Košarac.

Er ist auch der Ansicht, dass sie durch ihr ignorantes Vorgehen in Europa gegenüber den Problemen der Transportunternehmer versuchen, billige Arbeitskräfte zu gewinnen, da sie bei der Festnahme von Fahrern in den Ländern Westeuropas kontaktiert werden und aufgefordert werden, ihre Arbeitsaktivitäten in einem dieser Länder auszuüben.

Er wies darauf hin, dass die Fahrer aus Serbien und Bosnien und Herzegowina hauptsächlich junge Leute seien und dass solche Länder von der EU gerade gebraucht würden.

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