Kordić macht der Islamischen Gemeinschaft klar: Vom Bau der „Mevlana“ wird vorerst nichts

Patria
AutorPatria
18:56
Podijeli:
Kordić macht der Islamischen Gemeinschaft klar: Vom Bau der „Mevlana“ wird vorerst nichts

(Patria) - Die Stadt Mostar hat mitgeteilt, dass das Aufstellen einer Tafel auf dem Parkplatz neben der Baustelle des Kroatischen Nationaltheaters, auf der Arbeiten zum Bau des Interkulturellen Zentrums „Mevlana“ angekündigt werden, ein „klassisches Beispiel für Provokation“ sei und ein solches Verhalten Verurteilung verdiene.

„Diese Art des Handelns ist ein klassisches Beispiel für Provokation und rechtswidrige Handlungen, da die Stadt Mostar an diesem Standort keine Baugenehmigung für das Gebäude erteilt hat, dessen Name auf der rechtswidrig aufgestellten Tafel sichtbar ist, und auch kein Genehmigungsverfahren läuft.

Die Stadt Mostar wird weitere rechtliche Schritte unternehmen, um diese Tafel vom betreffenden Ort zu entfernen. Ein solches Verhalten verdient Verurteilung, und es stellt sich die Frage, wem daran gelegen ist, auf diese Weise Zwischenfälle zu provozieren und die Spannungen in der Stadt Mostar zu erhöhen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Genau diese Reaktion der Stadtverwaltung in Mostar hatte der Föderationsabgeordnete Sanel Kajan (DF) in einer kurzen Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Patria angekündigt.

Zur Erinnerung: Die Versammlung des Medžlis der Islamischen Gemeinschaft (MIZ) Mostar hat heute einstimmig einen Beschluss zur Annahme der Ideenlösung des neuen Konzepts des Interkulturellen Zentrums „Mevlana“ auf dem Gelände des Lakišića-Harems angenommen.

Das Konzept wurde vom Projektbüro Modular d.o.o. erstellt, und die MIZ Mostar verpflichtete den Exekutivausschuss, bei den zuständigen städtischen Behörden die städtebaulich-technischen Bedingungen für den Baubeginn dieses Gebäudes zu beantragen.

Damit, so hieß es, sei die ursprüngliche Idee des Baus eines islamischen Kulturzentrums in den Bau des Zentrums „Mevlana“ umgewandelt worden. Doch nach der Mitteilung der Mostarer Stadtverwaltung, an deren Spitze Mario Kordić von Čovićs HDZ BiH steht, wird es mit dem Bau der „Mevlana“ zumindest vorerst nichts.

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