
(Patria) - Die Transportunternehmer, Mitglieder des Konsortiums Logistik BiH, haben heute die Proteste an den Grenzübergängen in BiH, die zur EU führen, eingestellt. Die Proteste wurden eingestellt, nachdem Vertreter der Europäischen Union den Transportunternehmern aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Nordmazedonien schriftliche Garantien gegeben haben, dass Fahrer aus diesen Ländern in der kommenden Zeit nicht festgenommen und aus EU-Ländern abgeschoben werden, heißt es in der Mitteilung des Konsortiums Logistik BiH.
"Dies ist eine vorübergehende Maßnahme, die das Problem löst, wegen dem die Proteste in den genannten
Ländern der Region am Montag begonnen haben, nämlich die Anwendung der Regel über den Aufenthalt von Fahrern in EU-Ländern von maximal 90 Tagen in sechs Monaten. Das Konsortium Logistik BiH betont, dass die Transportunternehmer aus BiH mehr Verständnis, Unterstützung und eine Lösung des Problems in den EU-Institutionen gefunden haben als bei den Vertretern der Behörden unseres Landes. Wir begrüßen erneut die Entscheidung der EU-Kommission, die Probleme der Transportunternehmer, neben der vorübergehenden Maßnahme, in die Strategie für das Asyl- und Migrationsmanagement (European Asylum and Migration Management Strategy) aufzunehmen, die am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, in Brüssel vorgestellt wurde.
Trotz kontinuierlicher Aufrufe haben die meisten Vertreter der heimischen Institutionen nichts unternommen,
um unsere Probleme zu lösen. Im Gegensatz zu den politischen Vertretern sind wir während der fünf Tage
der Proteste auf Verständnis bei den Angehörigen der Grenzpolizei BiH sowie bei den lokalen Polizeibehörden gestoßen, bei denen wir uns besonders bedanken.
Die Proteste, die, wie bekannt, in vier Ländern der Region stattfanden, haben die Solidarität,
Einheit und Stärke der Transportunternehmer aus der Region gezeigt, was zu Garantien der Europäischen Union geführt hat. Deshalb danken wir allen Transportunternehmern, Mitgliedern des Konsortiums Logistik BiH, die bei ihren Forderungen beharrlich geblieben sind. Da es noch eine Reihe von Problemen gibt, mit denen die Transportunternehmer konfrontiert sind, rufen wir erneut die Vertreter der Behörden zum Dialog auf, damit wir nicht gezwungen sind, neue Proteste zu organisieren.
Besonderen Dank sprechen wir den Bürgern aus, die uns während der Proteste unterstützt haben und die großes Verständnis für unsere Forderungen und unsere Art des Kampfes gezeigt haben", heißt es in der Mitteilung.
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