KONFERENZ IN MC SREBRENICA "(Nicht-)Strafverfolgung von Völkermordleugnern: Vorstellung des Berichts über die Leugnung des Völkermords 2024."

Patria
AutorPatria
12:45
Podijeli:
KONFERENZ IN MC SREBRENICA "(Nicht-)Strafverfolgung von Völkermordleugnern: Vorstellung des Berichts über die Leugnung des Völkermords 2024."

(Patria) - Das Mahnmal Srebrenica bereitet anlässlich des Jahrestages der offiziellen Inbetriebnahme dieser Institution eine Konferenz unter dem Titel: "(Nicht-)Strafverfolgung von Völkermordleugnern: Vorstellung des Berichts über die Leugnung des Völkermords 2024."

Die Konferenz wird sich auf Berichte über die Leugnung des Völkermords in Srebrenica konzentrieren, mit besonderem Schwerpunkt auf dem neuesten "Bericht über die Leugnung des Völkermords in Srebrenica 2024." Die Konferenz wird Experten, Journalisten, Juristen und Aktivisten zusammenbringen, die sich mit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der Analyse von Mediendiskursen und dem Einfluss politischer
Diskussionen auf die Wahrnehmung des Völkermords in der Öffentlichkeit befassen.

Die wichtigsten Themen, die behandelt werden, sind:

1. Überblick über den Bericht 2024 – Quantitative Analyse und Vergleich von Fällen der Völkermordleugnung in den letzten drei Jahren, mit Schwerpunkt auf der Reduzierung der Fälle und der weiterhin bestehenden Behinderung der strafrechtlichen Verfolgung.
2. Rechtliche Hürden – Diskussion über die Nichtverfolgung von Dutzenden von Anzeigen gemäß dem Gesetz über das Verbot der Leugnung des Völkermords und der Verherrlichung von Kriegsverbrechern, trotz der Gesetzesänderungen von 2021.
3. Mediendiskurse und Propaganda – Die Rolle der Medien bei der Verbreitung von Diskursen, die den Völkermord leugnen, Analyse der Hauptakteure, einschließlich politischer Persönlichkeiten und Medienhäuser aus Serbien und der Republika Srpska.
4. Neue Trends bei der Leugnung des Völkermords
5. Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen – Prüfung der Empfehlungen aus dem Bericht 2024 mit dem Ziel, die Mechanismen zur Bekämpfung der Völkermordleugnung zu verbessern, einschließlich Gesetzesreformen, Bildung und Sensibilisierung in der Öffentlichkeit.

Podium 1: "Berichte über die Leugnung des Völkermords: Methodik, Analyse und Empfehlungen"

Das Podium wird die Herausgeber und Autoren aller Berichte zusammenbringen. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Ergebnisse der Überwachung von Medienartikeln, quantitativen und qualitativen Ansätzen zur Datenerhebung sowie den wichtigsten Erkenntnissen und Empfehlungen. Das Podium wird auch die Veränderungen der Trends bei der Leugnung des Völkermords im Vergleich zu früheren Berichten untersuchen.
Podiumsteilnehmer: Senad Pećanin, Muamer Džananović und Almir Maljević.

Podium 2: "Rechtlicher Rahmen und Herausforderungen bei der (Nicht-)Strafverfolgung von Völkermordleugnern"

Das Podium wird Rechtsexperten zusammenbringen, die über die (Nicht-)Strafverfolgung von Völkermordleugnern sprechen werden. Der Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Mechanismen in Bosnien und Herzegowina, mit besonderem Schwerpunkt auf dem 2021 verabschiedeten Gesetz über das Verbot der Leugnung des Völkermords und den Herausforderungen bei seiner Umsetzung. Diskutiert werden die Gründe für die Ablehnung von Anzeigen und
mögliche Reformen, um das Gesetz effektiver anzuwenden.
Podiumsteilnehmer: Ajna Mahmić (TRIAL BiH), Denis Džidić (BIRN BiH) und Lejla Gačanica.

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