
(Patria) - Das Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Željko Komšić, sprach mit der Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen für politische Angelegenheiten und Friedenskonsolidierung, Rosemary DiCarlo. Komšić hieß DiCarlo willkommen und dankte ihr für ihren Besuch zu einem Zeitpunkt, an dem der 30. Jahrestag des Völkermords an den Bosniaken in der „UN-Schutzzone“ Srebrenica begangen wird.
Das Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Komšić, dankte DiCarlo für ihr persönliches Engagement und ihre Unterstützung bei der Annahme der Resolution durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Mai letzten Jahres, mit der der 11. Juli zum Internationalen Tag des Gedenkens an den Völkermord in Srebrenica erklärt wurde.
Er dankte auch den UN und ihrem Büro in Bosnien und Herzegowina für ihr kontinuierliches Engagement im Prozess der Versöhnung und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Bosnien und Herzegowina.
Das Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Željko Komšić, betonte, dass es keine Versöhnung ohne Wahrheit gibt, auf der beharrt werden muss, egal wie schwer sie auch sein mag, denn wenn sie der Politik überlassen wird, besteht die Gefahr, dass sie zukünftige Generationen vergiftet.
Bei dem Treffen wurde die aktuelle politische und sicherheitspolitische Lage in Bosnien und Herzegowina im Hinblick auf deren Stabilisierung im Interesse des Landes und all seiner Bürger und Völker erörtert.
Das Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Željko Komšić, hob hervor, dass es notwendig sei, die derzeitige politische Krise, in der sich Bosnien und Herzegowina befindet, so schnell wie möglich zu überwinden, und dass die Probleme, mit denen Bosnien und Herzegowina konfrontiert ist, seiner Meinung nach von den Akteuren in unserem Land unter Achtung der institutionellen Rahmenbedingungen, der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Prinzipien gelöst werden müssen.
Die UN-Untergeneralsekretärin für politische Angelegenheiten und Friedenskonsolidierung, Rosemary DiCarlo, äußerte die Hoffnung, dass die bestehenden politischen Probleme in Bosnien und Herzegowina überwunden werden, und bekräftigte die Bereitschaft der UN, des Büros dieser internationalen Organisation in Bosnien und Herzegowina und ihrer selbst, dabei zu helfen, insbesondere im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und den Versöhnungsprozess.
Im Namen des Mitglieds der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, nahm der Leiter seines Büros, Alija Kožljak, an dem Treffen teil.
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