
Heute jährt sich der Todestag von Hamza Humo, einem der größten bosnisch-herzegowinischen Schriftsteller und Journalisten, zum 46. Mal, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Humo wurde am 30. Dezember 1895 in Mostar geboren, wo er die Koranschule, die Grundschule und das Gymnasium besuchte. Im Jahr 1914 wurde er verhaftet und nach Ungarn (Komárom) überstellt, 1915 wurde er in die österreichische Armee eingezogen. Bis Kriegsende diente er als Schreiber und Dolmetscher in einem Krankenhaus in Wien. Nach dem Krieg kehrte er nach Mostar zurück, legte das Abitur ab und ging anschließend zum Studium der Kunstgeschichte nach Zagreb, dann nach Wien und schließlich nach Belgrad.
Ab 1923 war Humo Redakteur der Zeitschrift Zabavnik, von 1923 bis 1931 Redakteur der Zeitschrift Gajret und anschließend bis zum Krieg Journalist bei Politika.
Den Zweiten Weltkrieg verbrachte er in Cim bei Mostar. Ab 1945 redigierte er die bosniakische Zeitung Novo doba, danach war er Redakteur von Radio Sarajevo und Direktor der Kunstgalerie.
Über Humo heißt es, er habe am meisten in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gearbeitet. In dieser Zeit veröffentlichte er mehrere Gedichtbände und sein berühmtestes und bedeutendstes Werk, den lyrischen Roman „Grozdanin kikot“ (1927), der mehrere Auflagen erlebte und in viele Sprachen übersetzt wurde.
Hamza Humo starb am 19. Januar 1970 in Sarajevo. Heute tragen in Bosnien und Herzegowina zahlreiche Straßen und Schulen seinen Namen, berichtet Patria.
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