
SARAJEVO, (Patria) - "KLUB 100-PLUS" hat eine Petition gestartet, in der er vom Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, Valentin Inzko, verlangt, im Dringlichkeitsverfahren, spätestens bis zum 11. Juli 2020, das Gesetz zum Verbot der Leugnung des Völkermords in Bosnien und Herzegowina zu verordnen.
“Bosnien und Herzegowina braucht seit langem ein Gesetz zum Verbot der Leugnung des Völkermords, und leider sind die Behörden in Bosnien und Herzegowina bis heute, fast 25 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica, offensichtlich nicht in der Lage, dies zu tun”, heißt es in der Mitteilung des Klubs.
Sie fügen hinzu, dass die Verabschiedung des Gesetzes zum Verbot der Leugnung des Völkermords eine Verpflichtung der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina sei.
“Die Verabschiedung des Gesetzes zum Verbot der Leugnung des Völkermords ist eine Verpflichtung der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina, aber aufgrund der spezifischen politischen Beziehungen und des Mangels an politischem Willen ist dies derzeit schwer zu erwarten. Darüber hinaus ist die Leugnung des Völkermords eine Grundlage für die Beeinträchtigung der Sicherheit und der politischen Lage im Land”, heißt es.
“Mit dieser Petition wendet sich der "KLUB 100-PLUS" an Inzko mit der Forderung, im Rahmen seiner Befugnisse das Gesetz zum Verbot der Leugnung des Völkermords in Bosnien und Herzegowina zu oktroyieren/zu verordnen”, schließen sie.
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