
(Patria) - Anlässlich des 30. Jahrestages der offiziellen Unterzeichnung des Dayton-Abkommens gaben die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und die Erweiterungskommissarin Marta Kos eine gemeinsame Erklärung ab.
Sie wiesen darauf hin, dass dieses Abkommen eines der dunkelsten Kapitel Europas beendete und den bis heute andauernden Frieden sicherte.
30 Jahre später gibt es jedoch noch ungelöste Herausforderungen aus der Vergangenheit für Bosnien und Herzegowina, fügen sie hinzu.
„Obwohl dieses Jahr politische Hindernisse mit sich brachte, blieb das Land widerstandsfähig. Der Kurs auf eine EU-Mitgliedschaft als geeintes, souveränes Land in einer stabilen und sicheren Region – das muss das Endziel bleiben“, schrieben Kallas und Kos.
Sie betonten, dass sich alle politischen Führer auf die notwendigen Reformen konzentrieren sollten, damit das Land vorankommt.
Sie wiesen darauf hin, dass die EU bereit ist, Frieden und Stabilität in Bosnien und Herzegowina zu gewährleisten, und betonten, dass die Militäroperation Eufor Althea dafür weiterhin notwendig ist.
„Dreißig Jahre nach Dayton muss Bosnien und Herzegowina die Chance ergreifen, seine Zukunft in der EU zu gestalten“, betonten Kos und Kallas.
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