Jovanović nach Treffen mit Hahn: Es ist unmöglich, ein europäisches Serbien zu sichern, wenn Bosnien im Stich gelassen wird

Patria
AutorPatria
14:26
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Jovanović nach Treffen mit Hahn: Es ist unmöglich, ein europäisches Serbien zu sichern, wenn Bosnien im Stich gelassen wird

BELGRAD, (Patria) - Der Vorsitzende der LDP, Čedomir Jovanović, erklärte heute in Belgrad nach einem Treffen mit dem EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn vor den Journalisten, dass das Thema dieses Treffens die EU-Strategie für die Länder des Westbalkans war, bzw. die Bedingungen, unter denen Serbien zu einem modernen europäischen Land werden kann.

„Was die LDP betrifft, sind wir der Meinung, dass eine baldige Einigung mit dem Kosovo, eine Stabilisierung Bosniens, eine Beschleunigung der Wirtschaftsreformen im Land und ein Schlussstrich unter diese Sofortkrisen, die die Gesellschaft in unserer Umgebung völlig zerstören, notwendig sind. Die Verantwortung dafür liegt zu einem großen Teil bei der Regierung und zum Teil auch bei uns aus der Opposition“, erklärte Jovanović. Er fügte hinzu, dass für ihn auch die Frage der Region sehr wichtig sei, „denn wir glauben nicht, dass es möglich ist, die europäische Zukunft des Landes zu sichern, wenn Bosnien hinter uns in der Lage bleibt, in der es sich befindet.“

„Man muss verstehen, was im Moment Priorität hat. Das ist die Stabilisierung der Region durch die Lösung des Kosovo-Problems, ein anderer Umgang mit Bosnien, und erst dann die europäischen Integrationen“, erklärte Jovanović, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.

 

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