
(Patria9 - Hoher Repräsentant Christian Schmidt informierte die Mitglieder des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages über die aktuelle Situation in Bosnien und Herzegowina. Nach der heutigen
Diskussion in Berlin gaben der Hohe Repräsentant und der Vorsitzende des Ausschusses, Anton Hofreiter, die folgende Erklärung ab:
“Die Situation in BiH ist besorgniserregend, da die Blockade der Institutionen und die politische
Unwilligkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit das Leben der Menschen in BiH drastisch verschlechtern und dem Land die Perspektiven rauben. Eines muss allen Beteiligten vor Ort klar sein: Wenn sich nichts bewegt, werden die internationale Gemeinschaft und der Hohe Repräsentant weiterhin handeln. Wir sind uns einig, dass die Konditionalität von Finanzmitteln künftig zur Regel werden muss.
Die Taktik einiger Politiker vor Ort, einfach nur zu schweigen und zu hoffen, dass wir das Interesse verlieren, wird nicht funktionieren. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und in Absprache mit der internationalen Gemeinschaft erörtern, ob und welche Schritte notwendig sein könnten. Hierüber sind sich alle Fraktionen im Bundestag einig.”
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