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BANJA LUKA, (Patria) - Die Abgeordneten der Nationalversammlung der Republika Srpska werden den Bericht des Untersuchungsausschusses im Fall David Dragičević heute nicht erörtern, sondern dies auf der Fortsetzung der Sitzung am 3. Juli tun, schreibt die Agentur Patria.
Der Untersuchungsausschuss hat Beamte des Innenministeriums der Republika Srpska, Minister Dragan Lukač, den medizinischen Sachverständigen Željko Karan, den Oberstaatsanwalt Želimir Lepir sowie den zuständigen Staatsanwalt in diesem Fall Dalibor Vreća zu den Umständen dieses Falls und möglichen Versäumnissen der zuständigen Institutionen befragt.
Auf der früheren Sitzung am 10. Mai wandte sich Davor Dragičević an die Abgeordneten und forderte die Aufklärung des Mordes an seinem Sohn. Er hat bei der Staatsanwaltschaft Banja Luka mehrere tausend Strafanzeigen in Bezug auf diesen Fall eingereicht. Bürgerproteste finden weiterhin auf dem Krajina-Platz statt, wo nach der Wahrheit über Davids Tod gesucht wird.
Einer der Schlussfolgerungen des Untersuchungsausschusses ist, dass ein begründeter Verdacht besteht, dass der 21-jährige junge Mann ermordet wurde, und es wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft der Republika Srpska so schnell wie möglich eine entsprechende staatsanwaltschaftliche Entscheidung in dieser Angelegenheit trifft. Die Staatsanwaltschaft hat diesen Fall noch nicht qualifiziert.
Für den 7. Juli sind in Banja Luka Massenproteste der Familie Dragičević und der Gruppe „Gerechtigkeit für David“ angekündigt.
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