
(Patria) - Der Vorsitzende der Partei der Demokratischen Aktion, Bakir Izetbegović, traf sich heute mit dem Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti.
Bei dem Treffen wurden die Beziehungen zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik Kosovo sowie die Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Sicherheit erörtert.
Izetbegović begrüßte in diesem Zusammenhang die Entscheidung der Regierung der Republik Kosovo, die Visabestimmungen für Bürger Bosniens und Herzegowinas, die in den Kosovo reisen, aufzuheben, was, wie betont wurde, erheblich zur Stärkung der Zusammenarbeit beitragen wird.
Die Notwendigkeit der Umsetzung aller Verpflichtungen, die die Staaten des Westbalkans im Rahmen des Berliner Prozesses eingegangen sind, wurde gemeinsam hervorgehoben, was die Gewährleistung der Freizügigkeit von Menschen, Kapital, Waren und Dienstleistungen beinhaltet.
Auch der Prozess der europäischen Integration und die Möglichkeiten der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik Kosovo auf dem Weg zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union wurden erörtert.
Besonderes Augenmerk wurde der Situation in der Region, den geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Westbalkan sowie den schädlichen ausländischen Einflüssen, die auf die Destabilisierung abzielen, gewidmet.
An dem Treffen nahmen auch die stellvertretende Premierministerin der Republik Kosovo, Emilija Redžepi, das Mitglied des Präsidiums der SDA und Vorsitzende des Klubs der Bosniaken im Haus der Völker des Parlaments von Bosnien und Herzegowina, Šefik Džaferović, und der Generalsekretär der SDA, Halid Genjac, teil.
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