
Mit der Grundsteinlegung heute im Dorf Gornja Zimča bei Visoko begann eine der größten Bauinvestitionen in der jüngeren Geschichte dieser Gemeinde im Wert von rund 20 Millionen KM, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Es handelt sich um das „Wohn-, Geschäfts- und Erholungszentrum Visoko“, in dessen Bau das Unternehmen „Abras Company“ aus Bahrain investiert. Das Projekt wird in den nächsten drei Jahren, bis zur Fertigstellung dieses Komplexes, hundert neue Arbeitsplätze schaffen und der Gemeinde danach jährlich Hunderte von Tausenden Mark Gewinn einbringen.
Ahmed Alabras, Direktor und Eigentümer der Firma „Abras Company“, sagte heute in Visoko, dass dieser Komplex nicht nur Gebäude, Schwimmbäder, Sportplätze und Promenaden darstellt, sondern viel mehr als das.
- Ich habe einen Teil meiner Geschäfte in dieses Land, genauer gesagt in die Stadt Visoko, verlagert. Dass meine Entscheidung ernst gemeint war, bestätigt die heute gelegte Grundsteinlegung, an deren Stelle in drei Jahren ein großes Zentrum gebaut wird – sagte Alabras.
An der Zeremonie nahmen Vertreter der Firma „Abras Company“, eine hochrangige Delegation aus Bahrain, der Vorsitzende des Präsidiums von BiH, Bakir Izetbegović, und die Bürgermeisterin von Visoko, Amra Babić, teil.
Izetbegović sagte, dass sich BiH derzeit in einer der herausforderndsten Phasen befindet, da das Land von einer Naturkatastrophe katastrophalen Ausmaßes heimgesucht wurde. Überschwemmungen und Erdrutsche haben Tausende von Bürgern obdachlos gemacht und ihnen ihre Arbeitsplätze und landwirtschaftlichen Betriebe genommen.
- Ich nutze diese Gelegenheit, um die Freunde, die heute bei uns sind, aufzufordern, ihre Regierungen zu animieren, an der Geberkonferenz teilzunehmen, die wir bald organisieren werden. Jede Hilfe bei der Sanierung von Schäden und der Beseitigung von Folgen ist mehr als willkommen – sagte Izetbegović.
Die Bürgermeisterin der Gemeinde Visoko, Amra Babić, erinnerte daran, dass Visoko mit diesem Projekt neben Ilidža, Hadžići, Ilijaš und Novi Grad zu einer weiteren Gemeinde in BiH geworden ist, in der Erholungsgebiete gebaut werden und neue Kapazitäten für die Entwicklung von Tourismus, Handwerk, Dienstleistungen und Handel geschaffen werden.
Bei der Ausführung der Bauarbeiten für dieses Projekt werden heimische Unternehmen bevorzugt, was eine zusätzliche Unterstützung für die heimische Arbeitskraft bedeutet, berichtet Patria.
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