
Nur durch reinen Zufall wurde vor zwei Tagen eine große Tragödie am Berg Prenj verhindert. Das Leben mehrerer Wanderer trennte nur ein falscher Schritt vom Tod, schreibt die bosnische Nachrichtenagentur Patria (NAP).
Eine Gruppe von etwa 30 Wanderern des Vereins „Vedro“ aus Zenica stieß am Montag auf eine Antipersonenmine, die mitten auf einem bekannten Wanderweg platziert war. Der unglückliche Vorfall, der glücklicherweise ohne Folgen blieb, ereignete sich auf dem bekannten Wanderweg, der vom Ort Bijela zum Jezerce am Berg Prenj in der Herzegowina führt und auf dem fast täglich Dutzende von Wanderern unterwegs sind.
Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine Mine, die aus der letzten Aggression gegen Bosnien und Herzegowina zurückgeblieben ist. Seltsam ist jedoch, dass auf diesem Weg täglich Wanderer unterwegs sind und bisher niemand die Mine bemerkt hat. Sie war voll funktionsfähig und mit einem Zünder versehen, der bei einem Druck von mehr als nur drei Kilogramm auslöst.
Aus der Bergrettung (GSS) Konjic wurde berichtet, dass ihr Kollege aus Zenica, Armin Gazić, der auch die Gruppe der Wanderer aus Zenica auf den Prenj führte, den Sprengkörper auf dem Wanderweg gemeldet habe, woraufhin ihre Mitglieder den Zivilschutz und den BHMAC informierten. Die Mine wurde innerhalb weniger Stunden entfernt, wodurch eine große Tragödie verhindert wurde.
Es hätte ausgereicht, dass nur einer der Wanderer auf diese Mine tritt, woraufhin auch das Leben der anderen Wanderer in der Nähe in Gefahr gewesen wäre, schreibt NAP.
Das Video der Minenräumung sehen Sie HIER.
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