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Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Mladen Ivanić, erklärte, dass ein Besuch des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolić in Sarajevo und beim Staatspräsidium von BiH vor den Präsidentschaftswahlen in Serbien nicht realistisch sei, und zwar wegen des Mitglieds des Staatspräsidiums Bakir Izetbegović, berichtet Patria.
Ivanić gab an, dass er und das Mitglied des Staatspräsidiums Dragan Čović ein mehr als korrektes Verhältnis zu Nikolić hätten, die Beziehungen zwischen Izetbegović und Nikolić jedoch nicht gut seien.
Wie er einschätzte, habe dazu auch der Angriff auf Premierminister Aleksandar Vučić in Potočari beigetragen sowie die Tatsache, dass BiH nichts in der Untersuchung unternommen habe. Auch sei es seinen Worten zufolge nicht normal, dass Präsident Nikolić ein Besuch aufgrund der Festnahme von Naser Orić abgesagt werde. '
-Das ist unkultiviert, sagt Ivanić und fügt hinzu, dass vor allem die Vertreter der Bosniaken einen Schritt in den Beziehungen zu Serbien machen müssten, da dort das Problem liege. Er fügt auch hinzu, dass die Beziehungen auf der Linie Zagreb - Belgrad - Sarajevo besser werden müssten, denn je besser die Beziehungen in diesem Dreieck seien, desto ruhiger und stabiler sei BiH.
-Ich werde versuchen, ein trilaterales Treffen mit Vertretern Kroatiens und Serbiens zu organisieren, aber es läuft auf März hinaus, sagte Ivanić.
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