Untersuchung: 1.700 potenziell gefährliche Fliegerbomben in den Lagern der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte

Patria
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17:39
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Untersuchung: 1.700 potenziell gefährliche Fliegerbomben in den Lagern der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte

Der bosnisch-herzegowinische Staatspräsidentschaft hat kürzlich in einer Sitzung beschlossen, Waffen, Munition und Minen-Explosivstoffe der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte zu vernichten, schreibt die Nachrichtenagentur Patria.

Zu diesem Zweck wurde das Verteidigungsministerium von Bosnien und Herzegowina angewiesen, im Rahmen der vorgeschriebenen Verfahren und durch die Umsetzung internationaler Abkommen, Verträge und von den zuständigen Institutionen von Bosnien und Herzegowina genehmigter Beschlüsse, alle Fliegerbombenmengen zu vernichten, die für die weitere Lagerung, Aufbewahrung und Wartung unsicher sind, sowie alle Mengen fehlerhafter Munition zu vernichten, die nach Kontroll- und technischen Überprüfungen an den Standorten Duži (Trebinje), Gabela (Čapljina), Krčmarice (Banja Luka), Krupa (Hadžići), Butila (Sarajevo), Bukova Greda (Orašje), Grabež (Bihać), Bačevići (Mostar) und Kula 2 (Mrkonjić Grad) als solche identifiziert wurden.

Wie die Nachrichtenagentur Patria (NAP) aus dem Verteidigungsministerium von Bosnien und Herzegowina bestätigt wurde, befinden sich derzeit etwa 1.700 Stück verschiedener Arten von Fliegerbomben in den Lagern der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte, die älteren Datums und von verschiedenen Herstellern sind.

- Die bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte haben das Verfahren zur Feststellung des qualitativen Zustands dieser Bomben eingeleitet, d.h. die Durchführung einer Kontroll- und technischen Überprüfung (KTP), nach der der qualitative Zustand der Fliegerbomben mit Sicherheit festgestellt und ihr weiterer Status bestimmt werden könnte - teilen sie NAP aus dem Verteidigungsministerium von Bosnien und Herzegowina mit.

Sie fügen weiter hinzu, dass gemäß den derzeit geltenden Vorschriften für die genannten Fliegerbomben, aufgrund des Mangels an Fachpersonal innerhalb der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte für die vorgesehenen Aktivitäten, in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (UNDP,...) externe Experten beauftragt werden und ein Expertenteam gebildet wird, das die Kontroll- und technische Überprüfung (KTP) durchführt und den qualitativen Zustand der betreffenden Mittel feststellt und einen Vorschlag für ihren weiteren Status unterbreitet.

- Für die Fliegerbomben, bei denen nach der KTP durch das Expertenteam festgestellt wird, dass sie sich in einem Zustand befinden, der eine potenzielle Gefahr darstellen kann, wird nach der KTP das Verfahren zur Genehmigung der Vernichtung eingeleitet - fügen sie aus dem Verteidigungsministerium hinzu.

Übrigens wurden im Jahr 2014 auf dem Übungsgelände Glamoč 64 Fliegerbomben vernichtet, die im Rahmen der KTP aus der früheren Periode als "gefährlich - zu vernichten" eingestuft wurden.

- Die bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte werden diese Praxis fortsetzen, um die allgemeine Sicherheit der Angehörigen der Streitkräfte und der lokalen Gemeinschaften zu erhöhen, was auch in Zukunft eine Priorität ihrer Arbeit sein wird - unterstreichen sie im Verteidigungsministerium.

 

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