Isak schreibt an die kantonalen Innenministerien: Kapazitäten zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen umgehend ausrichten

Patria
AutorPatria
14:50
Podijeli:
Isak schreibt an die kantonalen Innenministerien: Kapazitäten zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen umgehend ausrichten

(Patria) - Ramo Isak, Innenminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, hat aufgrund der unerfreulichen, schrecklichen und abscheulichen Ereignisse, die sich in bestimmten Kantonen der Föderation Bosnien und Herzegowina ereignet haben, bei denen weibliche Personen ihr Leben verloren haben, wobei als Täter dieser Straftaten des Mordes männliche Personen auftreten, und zwar in erster Linie Ehepartner oder Lebenspartner, die bereits zuvor wegen häuslicher Gewalt bei den zuständigen Institutionen gemeldet wurden, bei den Bürgern, insbesondere den Bürgerinnen, ein Gefühl der Unsicherheit und Angst hervorgerufen haben, ein Schreiben an alle kantonalen Innenministerien gerichtet.

"Bosnien und Herzegowina ist als Unterzeichner der Istanbul-Konvention (Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, Amtsblatt von BIH Nr. 15/13) verpflichtet, in erster Linie vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und zum Schutz von Gewaltopfern zu ergreifen, aber auch repressiv zu handeln, nachdem die präventiven Aspekte keine angemessene Reaktion in Bezug auf den Täter ergeben haben.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Straftaten häuslicher Gewalt als geschlechtsspezifische Gewalt in die Zuständigkeit der kantonalen Innenministerien der Föderation Bosnien und Herzegowina fallen, werden Sie aufgefordert, Ihre Kapazitäten in den Segmenten dieser Art von Straftaten so schnell wie möglich auf die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den zuständigen Staatsanwaltschaften, Sozialzentren und Schutzhäusern auszurichten, aber auch den operativen Informationsaustausch zwischen Polizeidienststellen und Polizeiverwaltungen zu erhöhen, damit in Fällen häuslicher Gewalt, insbesondere wenn es sich um Wiederholungstäter dieser Straftaten handelt, angemessen und dringend in den Segmenten der Polizeiarbeit gehandelt wird.

Das Föderale Innenministerium und die Föderale Polizeiverwaltung stehen zur Verfügung und leisten die notwendige Hilfe mit dem Ziel der präventiven oder repressiven Tätigkeit zur Verhinderung von Einzelpersonen bei der Ausübung geschlechtsspezifischer Gewalt, wie wir sie in der vergangenen Zeit erlebt haben", betont Isak in dem an alle kantonalen Innenministerien gerichteten Schreiben.

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