
(Patria) - Der Föderale Innenminister Ramo Isak äußerte sich anlässlich der Ankündigungen, dass mehrere Polizeibeamte des Innenministeriums der Republik Serbien saisonal dienstliche Aufgaben auf dem Territorium von Bosnien und Herzegowina wahrnehmen werden, beziehungsweise dass sie Polizeibeamte des Innenministeriums der RS unterstützen werden.
„Ich rufe Politiker und Inhaber öffentlicher Ämter auf, unnötige Spannungen zu vermeiden und bei den Bürgern Bosnien und Herzegowinas kein Gefühl der Angst zu erzeugen. Durch unverantwortliches Verhalten, politisches Taktieren und die Tendenz, um jeden Preis im Wahljahr billige politische Punkte zu sammeln, wird unnötig Angst unter den Bürgern verbreitet.
Alle Politiker können durch eine sehr einfache Internetrecherche zu Daten über die polizeiliche Zusammenarbeit der Innenministerien der Region gelangen. Als Beispiel dafür nenne ich, dass Polizeibeamte des Innenministeriums des Kantons Sarajevo mehrmals auf dem Territorium der Republik Kroatien waren, wo sie Polizeibeamten des Innenministeriums der Republik Kroatien bei der Ausübung dienstlicher Aufgaben während der Tourismussaison Hilfe leisteten.
Ebenso werde ich als Beispiel polizeilicher Zusammenarbeit die Tatsache anführen, dass das Innenministerium der Republik Serbien während der Tourismussaison Polizeibeamte in der Republik Kroatien und Montenegro stationiert hat, während das Innenministerium der RS während der Tourismussaison seine Polizeibeamten auf dem Territorium der Republik Serbien stationieren wird.
Die polizeiliche Zusammenarbeit in Tourismussaisonen sowie in allen anderen Formen polizeilicher Zusammenarbeit erfolgt in Übereinstimmung mit der nationalen Gesetzgebung und den unterzeichneten Abkommen“, führte Isak aus.
Er sagte, es sei unverantwortlich und beschämend, polizeiliche Zusammenarbeit als Aggressionsversuch darzustellen und das Bild zu erzeugen, dass sechs Polizeibeamte des Innenministeriums der Republik Serbien, die als Unterstützung während der Tourismussaison in Banja Luka, Foča und Trebinje eingesetzt werden, eine nationale Bedrohung für Bosnien und Herzegowina darstellen.
„Ich rufe die Politiker erneut auf, keine Spannungen zu schüren und die Bürger Bosnien und Herzegowinas nicht zu ängstigen. Das Sicherheitssystem ist kein Terrain, auf dem Sie Wahlkampf führen sollten.
Den Bürgern Bosnien und Herzegowinas versichere ich verantwortungsvoll, dass sie keinerlei Grund zur Angst haben und dass es zu keinerlei Beeinträchtigung der Sicherheit in Bosnien und Herzegowina kommen wird, insbesondere nicht zu einer Aggression“, so Isak.
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