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SARAJEVO, (Patria) Der Hohe Repräsentant Valentin Inzko traf sich heute auf dessen Einladung mit dem Vorsitzenden des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina, Dragan Čović. Der Hohe Repräsentant und der Vorsitzende des Präsidiums hatten ein inhaltsreiches Gespräch über die aktuelle politische Situation und die Herausforderungen, vor denen Bosnien und Herzegowina steht.
Bosnien und Herzegowina hat die historische Chance erhalten, seine Zukunft an die Zukunft der Europäischen Union zu binden. Die politischen Akteure sollten diese Gelegenheit nutzen, um sich auf die für die Bürger und das Land als Ganzes wichtigen Themen zu konzentrieren. In diesem Sinne gratulierte der Hohe Repräsentant den Institutionen von Bosnien und Herzegowina zur Einigung bezüglich des Fragebogens der Europäischen Kommission.
Der Hohe Repräsentant bekräftigte die Haltung, die das OHR und die breitere internationale Gemeinschaft seit langem vertreten, dass „politische Parteien ihre Anstrengungen auf die Suche nach einer Lösung im Fall Ljubić konzentrieren sollten, die eine reibungslose Durchführung der allgemeinen Wahlen im Jahr 2018 und die Umsetzung der Wahlergebnisse ohne nennenswerte Verzögerungen ermöglichen wird.“
- Ich rufe die Parteien auf, den Einsatz der Vertreter der EU und der USA zu nutzen und sich an konstruktiven Bemühungen um einen Kompromiss zu beteiligen.
Der Hohe Repräsentant unterstrich auch, dass das OHR seit Jahren politischen Parteien bei der Suche nach Lösungen für die Wahlen in Mostar geholfen hat. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die politischen Parteien zu einem gesunden Kompromiss gelangen, der es den Bürgern von Mostar ermöglicht, so bald wie möglich zu wählen.
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