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Das Internationale Institut für Nahost- und Balkanstudien (IFIMES) organisiert im Rahmen des Zyklus „Westbalkan und EU“ eine Diskussionsrunde zum Thema „Wettrüsten auf dem Balkan?“ die am Donnerstag, den 28. Januar 2016 um 16:00 Uhr im Hotel „Lev“, 13. Stock, Saal Grad, Vošnjakova 1, Ljubljana stattfinden wird, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Die Ankündigungen Kroatiens und Serbiens zur Aufrüstung mit modernen Raketensystemen bzw. ballistischen Raketen hallen stark in der Region des Westbalkans wider. Die Region ist ein ideales Feld für die Konfrontation von Supermächten. Es ist kein Geheimnis, dass hinter der angekündigten Aufrüstung Kroatiens und Serbiens die USA und Russland stehen. Neben politischen Spannungen, einer angeschlagenen Wirtschaft und enormer Arbeitslosigkeit sowie der Intensivierung der Flüchtlings-/Migrationskrise wecken die Aufrüstungsankündigungen einzelner Staaten Ängste in der Region. Insbesondere, da sich die Staaten der Region mit der Unterzeichnung des Daytoner Friedensabkommens verpflichtet haben, sich nicht an einem Wettrüsten zu beteiligen und die Anzahl der militärischen Kapazitäten begrenzt haben, die regelmäßig von Vertretern der Unterzeichnerstaaten des Daytoner Abkommens kontrolliert werden. Die Frage, ob der Region in Zukunft neue Konflikte bevorstehen, stellt sich berechtigt.
Über diese und andere Fragen werden auf der Diskussionsrunde sprechen:
- Dr. Igor Šoltes, slowenischer Abgeordneter im Europäischen Parlament (Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz) und stellvertretender Vorsitzender der Delegation im Stabilisierungs- und Assoziationsausschuss EU-Serbien
- Dr. Klemen Grošelj, Experte für Verteidigung und Geopolitik
- Dr. Uroš Svete, Professor für Verteidigungswissenschaften an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Ljubljana
Die Diskussionsrunde wird von Dr. Zijad Bećirović geleitet.
Live-Übertragung LIVESTREAM unter dem Link: http://www.ifimes.org/en/livestream
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