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Die heftigen Reaktionen auf die Verhaftung von Kroaten in Bosnien und Herzegowina lassen nicht nach, aber hinter der ganzen Geschichte stehen nicht nur die zehn Angehörigen der HVO aus Orašje, berichtet Patria.
Die Staatsanwaltschaft von BiH führt Ermittlungen wegen eines Verbrechens durch, das 1995 in der Umgebung von Mrkonjić Grad begangen wurde, als die 4. und 7. Gardebrigade der kroatischen Armee nach der Operation Sturm (Oluja) damit begannen, diesen Teil von BiH zu befreien.
Nach Angaben aus der Untersuchung wurden bei dieser Operation als Vergeltung für den Tod des Kommandanten Andrija Matijaš-Pauk 180 serbische Zivilisten getötet, deren Leichen in einem Massengrab gefunden wurden.
Wie RTL berichtet, steht auch der damalige Kommandant der 4. Gardebrigade und jetzige Verteidigungsminister und Vizepremierminister, Damir Krstičević, unter Ermittlung.
Sollte in BiH tatsächlich Anklage gegen Krstičević erhoben werden, wäre dies ein gewaltiger politischer und symbolischer Schlag für die gesamte kroatische Staatsführung.
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