
(Patria) - Wenn das derzeitige Wachstumstempo anhält, wird der Wirtschaft in den nächsten fünf Jahren bis 2030 ein Mangel von 450.000 bis 500.000 ausländischen Arbeitskräften drohen.
Wenn wir keine Parallelgesellschaften wollen, müssen wir dringend an ihrer Integration in unsere Gemeinschaft arbeiten, hieß es auf der Konferenz der Kroatischen Wirtschaftskammer (HGK) EDUkarijera – Bildung für Berufe der Zukunft.
Petar Mišević, Berater des Präsidenten der HGK und Prorektor der Universität Nord, sagt, es sei äußerst wichtig, dass die Bildungsprogramme angepasst, geändert und überarbeitet werden, um den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Kroatien muss durchdachte Bildungspolitiken und neue Politiken zur Aufnahme ausländischer Arbeitskräfte haben, da die meisten Ausländer, die derzeit in Kroatien arbeiten, nicht nur aus Südosteuropa, sondern auch aus Asien kommen.
- Die Integration dieser Arbeitskräfte erfordert eine breite Zusammenarbeit nicht nur von Arbeitgebern und staatlichen Institutionen, sondern auch von lokalen Verwaltungs- und Selbstverwaltungseinheiten – betont Mišević.
Angesichts der demografischen Trends und der niedrigen natürlichen Geburtenrate, die in den kommenden Jahrzehnten erwartet wird, wird das Problem des Arbeitskräftemangels eine brennende Frage bleiben, so Mišević, und man müsse darüber nachdenken, woher der Staat Arbeitskräfte beziehen und welche Art von Arbeitskräften nach Kroatien geholt werden sollen, und hier könne man nicht improvisieren.
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