
(Patria) - Der Bürgermeister von Banja Luka, Draško Stanivuković, wurde heute beim Grenzübertritt nach Kroatien festgehalten und musste dabei auch 700 Euro Strafe zahlen, wegen einer kürzlich in Lika und Dalmatien gehaltenen Rede.
Stanivuković erklärte in einem Video, das er in den sozialen Netzwerken veröffentlichte, dass er als gewissenhafter Mensch und Bürgermeister diese Strafe bezahlt habe und dabei die Gesetze Kroatiens respektiere.
- Dies ist jedoch nicht der Grund meiner Ansprache. Der Grund ist, dass mich die kroatische Grenzpolizei bei jeder Durchreise durch Kroatien herauszieht und mein Auto sowie alle Sachen im Koffer gründlich durchsucht.
Und das nicht nur einmal, sondern bei jeder Ein- und Ausreise aus dem Land, und so jedes Mal seit ich diese Rede gehalten habe. Sie haben auch meine Freunde und Mitarbeiter identifiziert, die in den letzten Jahren mit mir in diesen Regionen waren.
Es stellt sich die Frage, welche Botschaft damit gesendet wird – will man damit sagen, wie Serben in Kroatien behandelt werden, wenn sie zu bestimmten Fragen aus der Vergangenheit Stellung beziehen, oder dass sie einfach nicht willkommen sind?
Aufgrund der Verantwortung, die ich trage, und der Zukunft, in die ich blicke, werde ich darauf natürlich nicht in gleicher Weise antworten. Als Bürgermeister werde ich vom kroatischen Konsulat in Banja Luka, der Regierung der Republik Kroatien und der kroatischen Polizei eine Antwort verlangen, warum dies getan wird und welche Botschaft das ist?
Ich bin sicher, dass es für ein solches Vorgehen keinen Grund gibt, nicht nur mir und meinen Mitarbeitern gegenüber, sondern auch niemandem sonst – sagte Stanivuković.
Er fügt hinzu, dass "Banja Luka niemals mit solcher Gegenseitigkeit reagieren wird, weil es eine offene Stadt ist, die andere respektiert".
Wir erinnern daran, dass Stanivuković bei seiner Rede auf der Svetosavska-Akademie in Gračac über "Oluja", "Bljesak" und die sogenannte "Republik Srpska Krajina" sprach.
- Damit wir unsere Wurzeln kennen, damit ein heute in Banja Luka geborenes Kind niemals die Republik Srpska Krajina vergisst, damit es 'Oluja' und diese schweren Tage nicht vergisst.
Damit wir wissen, wie sehr unser Volk hier gelitten hat und wie schwer und herausfordernd das Leben hier ist, und wie wichtig es ist, dass ihr heute hier seid – erklärte Stanivuković damals.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten sabotierten Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













