
(Patria) - Kroatien wählt heute lokale Vertretungs- und Exekutivbehörden für die nächsten vier Jahre, und die politische Öffentlichkeit erwartet mit besonderem Interesse die Ergebnisse der Wahlen in drei großen Städten: Zagreb, Rijeka und Split.
Neben den Namen ihrer Bürgermeister werden auch die Zusammensetzungen der Räte und Versammlungen dieser Städte, für die sich 28 Listen bewerben, mit Spannung erwartet. Für 49 Sitze in der Zagreber Stadtversammlung konkurrieren 12 Listen, und für die Stadt Räte von Rijeka und Split mit jeweils 31 Mitgliedern treten sieben bzw. neun Listen an.
Für das Amt des Bürgermeisters von Zagreb gibt es sieben Kandidaten, für Rijeka und Split jeweils sechs. Mit Interesse werden auch die Wahlergebnisse aus Zadar, Pula, Varaždin, Dubrovnik, aber auch aus Gospić, Sinj, Metković, Samobor erwartet.
Der Sonntag wird auch zeigen, welche Parteien die kroatischen Gespanschaften regieren, d.h. ob sich die Kräfteverhältnisse im Vergleich zu 2021 in welchen Gespanschaften geändert haben.
Das Recht, lokale Behörden zu wählen, für die sich 31.082 Kandidaten bewerben, haben etwas mehr als 3,5 Millionen Wähler.
Bei den gestrigen Wahlen können die lokalen Vertretungsbehörden auch von 297 Wählern, Bürgern anderer EU-Mitgliedstaaten, die ihren Wohnsitz oder Aufenthalt in Kroatien haben, gewählt werden.
Sie können ihr Recht an 6.600 Wahllokalen von 7 bis 19 Uhr ausüben, bis dahin gilt auch die zweitägige Wahlruhe.
Lokale Behörden, die insgesamt in 576 Einheiten gewählt werden, sind in einigen Einheiten bereits vor dem Wahlsonntag 'gewählt' worden. In sieben Städten und 112 Gemeinden sind die Namen der Bürgermeister und Gemeindevorsteher bekannt, da sie die einzigen Kandidaten waren. Bekannt sind auch die Zusammensetzungen von 35 Gemeinderäten, für die ebenfalls nur eine Liste aufgestellt wurde.
Aufgrund der Anzahl der Einheiten, Kandidaten und Listen sind die Kommunalwahlen technisch gesehen anspruchsvoller durchzuführen als andere Wahlen. Dies bestätigt auch die Zahl der Stimmzettel, insgesamt wurden fast 13 Millionen gedruckt, was dem 3,5-fachen der Zahl im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen entspricht, bei denen 3,6 Millionen gedruckt wurden.
Welches Interesse die Bürger an den Wahlen gezeigt haben, wird sich um 12 und 17 Uhr zeigen, wenn die Staatliche Wahlkommission die Daten zur Wahlbeteiligung bis 11:30 Uhr bzw. 16:30 Uhr veröffentlichen wird.
Die ersten Wahlergebnisse wird die Staatliche Wahlkommission um 21 Uhr zu veröffentlichen beginnen und sie alle 15 Minuten aktualisieren.
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