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In den Räumlichkeiten der SDA soll die Sitzung des Kollegiums dieser Partei beginnen, und vor Beginn gaben unter anderem Asim Sarajlić, der Vizepräsident der SDA, Erklärungen für die Presse ab, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.
So erklärte Sarajlić, dass er Željko Komšić, den Vorsitzenden der Demokratischen Front, verstehe, der gestern Abend gesagt habe, dass das Koalitionsabkommen für ihn tot sei.
- Das unterzeichnete Abkommen ist nicht tot. Željko Komšić hat das im Affekt gesagt, und ich denke, dass die DF zu Recht so handelt – sagte Sarajlić.
Den „Unmut“ der Koalitionspartner solle man bei der HDZ bzw. den überzogenen Ansprüchen von Dragan Čović, dem Vorsitzenden der HDZ BiH, suchen, der neben fünf kroatischen Ministerposten in der Regierung der Föderation BiH auch auf einem sechsten besteht, der dem serbischen Volk zusteht.
So sagte Sarajlić, nachdem die Kameras ausgeschaltet waren, „dass auch ihn stört, dass die HDZ den sechsten Posten der SNSD und Milorad Dodik schenken will“.
Übrigens soll heute Abend im Gebäude der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina ein informelles Treffen von Bakir Izetbegović, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SDA, Mladen Bosić, dem Vorsitzenden der SDS, und Dragan Čović stattfinden, während die Anwesenheit von Mladen Ivanić, dem Vorsitzenden der PDP, der aus Slowenien zurückkehrt, ungewiss ist.
Derzeit ist auch die Ankunft von Bakir Izetbegović abgesagt, da er private Verpflichtungen hat. Außerdem sagte Izetbegović, dass er versucht habe, sich mit Komšić zu treffen, dieser ihm aber nicht entgegenkomme.
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