
(Patria) - Im Islamischen Kulturzentrum Ljubljana fand die zentrale Bayramfeier für den Bereich des Muftiamts der Islamischen Gemeinschaft in der Republik Slowenien statt. Die Bayram-Predigt hielt Mufti Mag. Nevzet-ef. Porić. Das Zentrum und die Umgebung des Zentrums reichten nicht aus für alle Gläubigen, die zum Bayram-Gebet kamen, was zeigt, wie viele Muslime es in Ljubljana und Slowenien gibt.
In seiner Ansprache sprach er über das vergängliche diesseitige Leben, das Leid der Menschen in Gaza, der Ukraine, aber auch der Muslime in Slowenien.
"Die Islamische Gemeinschaft in der Republik Slowenien ist seit mehr als einem Jahrhundert auf slowenischem Boden tätig. Mit dem Bau der Moschee in Ljubljana haben wir uns auf der religiösen Landkarte der Republik Slowenien eingetragen. Wir sind sehr glücklich, dass wir durch den Bau der Moschee die Gesellschaft, in der wir leben, bereichern konnten, da der Komplex des Islamischen Kulturzentrums Ljubljana zur größeren Bekanntheit unserer Gemeinschaft, zu Offenheit, Zusammenarbeit und Einbeziehung in die breitere gesellschaftliche Gemeinschaft beigetragen hat.
Unser Ziel ist es, durch verschiedene Programme, die wir im Rahmen der Islamischen Gemeinschaft organisieren, Brücken der Freundschaft, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zu bauen. Wir werden starke Kooperationsbande mit Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften in der Republik Slowenien aufbauen und den interreligiösen Dialog stärken, der den Menschen helfen wird, ihre Arbeitskollegen, Nachbarn und Freunde besser zu verstehen.
Der Dialog mit dem Staat und seinen Institutionen muss in verschiedenen Bereichen gestärkt werden. Als Religionsgemeinschaften tragen wir zur Vielfalt und zum Reichtum der slowenischen Gesellschaft bei und helfen dem Staat bei der Lösung verschiedener humanitärer und sozialer Probleme seiner Bürger, die sich an uns um Hilfe wenden. Wir leisten auch andere gemeinnützige Arbeit. Deshalb erwarten wir mehr Gehör und Hilfe vom Staat durch eine partnerschaftliche Beziehung, denn auch wir als Mitglieder von Religionsgemeinschaften sind Steuerzahler.
Abschließend bitte ich den allmächtigen Gott, den Kranken Gesundheit, den Armen Versorgung und den Vertriebenen die Rückkehr in ihre Heimat zu schenken. Wir bitten Gott, Frieden auf der ganzen Welt zu schenken!
Wir bitten Gott, uns unsere Sünden zu vergeben und alle unsere Ramadan-Gottesdienste anzunehmen! Wir bitten den erhabenen Gott, das Ramadan-Bayram in Gesundheit, Freude und Wohlbefinden gemeinsam mit unseren Liebsten zu verbringen", sagte ef. Porić.


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