
(Patria) - Im Poljud-Stadion in Split kam es heute zu einem chemischen Zwischenfall, bei dem zwei Kinder wegen Atembeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Nach Angaben der zuständigen Behörden entstand das Problem durch das Verdampfen von Chemikalien und nicht durch direkten Kontakt mit dem Poolwasser.
Gordon Cerjan, Direktor der öffentlichen Einrichtung Sportanlagen, erklärte, dass keine gefährlichen Flüssigkeiten in den Pool gelangt seien, sondern der Vorfall beim Spülen eines Schlauchs nach der Lieferung von Chlor und einer Flüssigkeit zur Senkung des pH-Wertes aufgetreten sei.
„Der Mitarbeiter, der diese Arbeit ausführte, verursachte beim Spülen des Schlauchs eine Mischung aus Chlor und Säure, also eine chemische Reaktion. Der intensive Geruch breitete sich über das Lüftungssystem in andere Räume und den Pool aus. Deshalb haben wir alles evakuiert und die Pools gelüftet, damit die gesamte Luft entweichen kann“, sagte Cerjan.
Das KBC Split teilte mit, dass zwei Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren auf der Kinderklinik stationär behandelt werden. Die Kinder wurden wegen der reizenden Wirkung des Gases und Atemwegsbeschwerden aufgenommen, ihre medizinische Behandlung läuft.
Am Unfallort ist weiterhin ein starker Geruch wahrnehmbar, und die Mitarbeiter wurden angewiesen, sich im Freien aufzuhalten und am Eingang Schutzmasken zu tragen. Der Vorfall wirft Fragen zu den Verfahren im Umgang mit gefährlichen Chemikalien und der Sicherheit des Lüftungssystems in Sportanlagen auf.
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