
(Patria) - Während intensiver Niederschläge und der Schneeschmelze mit Regen, die den Pegel des Jablanica-Stausees innerhalb von 48 Stunden um mehr als 10 Meter ansteigen ließen, wurde dank der Wasserkraftwerke (HE) an der Neretva, beziehungsweise am Jablanica-See, ein deutlich erhöhter Abfluss der Neretva durch Mostar und flussabwärts bis Počitelj, Čapljina und Metković verhindert, der unweigerlich Überschwemmungen und große Schäden verursacht hätte.
Katastrophale Folgen wurden durch rechtzeitige Planung des Betriebs der Wasserkraftwerke an der Neretva der Elektroprivreda BiH, effiziente Vorbereitung und Freihaltung des Stauraums des Jablanica-Sees für die Aufnahme des großen Wasserzuflusses vermieden.
Seit Beginn der Schneefälle am Sonntag, dem 4. Januar, und der anschließenden raschen Schneeschmelze mit Regen, waren die Wasserzuflüsse in den Jablanica-See im Durchschnitt 10, in manchen Momenten sogar 15 Mal höher als die geplanten und im Dezember des Vorjahres realisierten Werte.
Alle Zuflussmengen wurden im Jablanica-See aufgenommen, und durch das schrittweise kontrollierte Ablassen von Wasser aus dem See in einer Menge von 160 m³/s wurde eine plötzliche Belastung des Neretva-Betts vermieden und die Überschwemmung besiedelter Gebiete verhindert.
Auch bei den aktuellen Ereignissen hat sich bestätigt, dass der verantwortungsvolle und fachkundige Betrieb der Wasserkraftwerke an der Neretva von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit des gesamten Flusseinzugsgebiets ist und dass die Kraftwerke Jablanica, Grabovica und Salakovac ein Schlüsselfaktor des Wasserwirtschaftssystems sind.
Es hat sich erneut gezeigt, dass die Absenkung des Stauziels des Wasserkraftwerks Jablanica vor der Flutwelle eine der besten Betriebspraktiken beim Betrieb der Wasserkraftwerke an der Neretva und ihrem aktiven Einsatz im Schutz vor schädlichen Wassereinwirkungen ist, da verhindert wurde, dass das Hochwasserereignis im Ober- und Mittellauf der Neretva größere Schäden verursacht.
Auch in Zeiten aktuell erhöhter hydrologischer Risiken können Wasserkraftanlagen durch verantwortungsvolles und planmäßiges Management eine Schlüsselrolle bei der Zurückhaltung und Verhinderung von Flutwellen und Wildbachabflüssen, dem Schutz von Menschenleben und der Umwelt sowie der Vermeidung größerer Sachschäden spielen, teilte die Elektroprivreda BiH mit.
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