
Die HDZ 1990 wird bald einen Vorschlag zur Neugliederung Bosnien und Herzegowinas vorlegen, der dem Vorschlag der Bischofskonferenz zu vier Regionen folgt, schreibt die Nachrichtenagentur Patria.
Die Bischöfe Bosnien und Herzegowinas haben zuvor einen eigenen Vorschlag für politische und verfassungsrechtliche Änderungen ausgearbeitet, von denen sie sagen, dass sie in Bosnien und Herzegowina so bald wie möglich umgesetzt werden müssten. Als ein Modell bieten sie auch die Neugliederung Bosnien und Herzegowinas in vier Kantone anstelle von zwei Entitäten an. Diese Kantone bzw. Regionen wären: die Region Sarajevo, Banja Luka, Mostar und Tuzla, wobei jedes Volk mindestens 30 Prozent Anteil an der gesetzgebenden und ausführenden Gewalt hätte, wodurch gleichzeitig die Möglichkeit einer Überstimmung der Vertreter eines Volkes vermieden würde.
Die Bischöfe glauben, dass ihr Vorschlag eine Garantie für die Herstellung der Gleichberechtigung aller Völker in Bosnien und Herzegowina wäre.
Der Vorsitzende der HDZ 1990, Ilija Cvitanović, traf sich gestern mit Kardinal Vinko Puljić in Sarajevo, wo sie über die gesamte politische und gesellschaftliche Situation des kroatischen Volkes in Bosnien und Herzegowina sprachen, und eines der Themen war auch die Neugliederung Bosnien und Herzegowinas.
Kardinal Puljić unterstützte die Standpunkte der HDZ 1990, schreibt Patria.
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