
Die Verbände „Averroes“ und „Pogreb ni tabu“ aus Ljubljana erinnern mit einem speziellen Gedenkprogramm an den 20. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica, der am 11. Juli dieses Jahres offiziell in Srebrenica begangen wird, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Zu diesem Anlass stellten sich der slowenischen Öffentlichkeit die bosnisch-herzegowinischen Verbände „Medica“ aus Zenica und „Žena - žrtva rata“ aus Sarajevo vor, die missbrauchten Frauen in BiH Hilfe leisten.
Im Namen des Verbandes „Medica“ sprach in Slowenien die Vorsitzende des Verbandes Sabiha Husić, die 2014 den Preis „Frau des Jahres“ erhielt, der von der internationalen Organisation „Women for women International“ aus New York verliehen wird.
Im Namen des Verbandes „Žena – žrtva rata“ sprach die Vorsitzende des Verbandes Bakira Hasečić.
In Ljubljana wurde gesagt, dass während der Aggression auf BiH alle Bürger Opfer des militärischen Systems waren und dabei schreckliche Folgen erlitten, unabhängig von Geschlecht und Alter.
Männer waren direkt der Gefahr ausgesetzt, allein durch das Aufsuchen der Frontlinien. Frauen erlebten in der gesamten Kriegsgeschichte große Traumata, Gewalt und Folter sowie systematische und organisierte sexuelle Gewalt.
Die Erinnerung an die Opfer von Srebrenica in Ljubljana wurde von der Islamischen Gemeinschaft Sloweniens unterstützt, berichtet NAP.
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