
Der Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Mladen Ivanić, sowie die Mitglieder des Staatspräsidiums, Dragan Čović und Bakir Izetbegović, empfingen den EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, wie die bosnische Nachrichtenagentur Patria berichtet.
Die Mitglieder des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina äußerten ihre Zufriedenheit über den Besuch von Kommissar Hahn und die Übergabe des Fragebogens der Europäischen Kommission und betonten, dass Bosnien und Herzegowina für diesen neuen großen Schritt auf dem Weg zur EU bereit sei.
Sie informierten Kommissar Hahn zudem über die Bereitschaft der Institutionen Bosnien und Herzegowinas auf allen Ebenen, die Aufgaben im Zusammenhang mit der Beantwortung des Fragebogens zu erfüllen. Sie sind der Ansicht, dass Bosnien und Herzegowina auf diese Weise seine Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit sowie seine Entschlossenheit und Verbundenheit mit dem europäischen Weg bestätigt. Sie wiederholten, dass das Ziel Bosnien und Herzegowinas die Erlangung des Status eines Kandidatenlandes bis Ende 2017 sei.
Die Mitglieder des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina dankten den Institutionen der Europäischen Union, insbesondere der Europäischen Kommission, für die Unterstützung, die sie Bosnien und Herzegowina auf seinem europäischen Weg bisher gewährt haben, und äußerten die Erwartung, dass diese Unterstützung auch in Zukunft fortgesetzt werde.
Kommissar Hahn erklärte, dass Bosnien und Herzegowina sichtbare Fortschritte erzielt habe und diesen positiven Schwung nutzen solle. Er äußerte die Hoffnung, dass die heutige Übergabe des Fragebogens Aktivitäten in Gang setzen werde, die alle davon überzeugen, dass Bosnien und Herzegowina eine sichere EU-Perspektive habe.
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