
(Patria) - Das Justizministerium der Entität Republika Srpska hat eine Antwort aus dem Internationalen Residualmechanismus für die Strafgerichtshöfe in Den Haag erhalten, in der es heißt, dass die Präsidentin des Mechanismus derzeit nicht in der Lage sei, eine Delegation der RS zu empfangen, um über den Gesundheitszustand des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić zu sprechen.
Das Justizministerium der RS hatte zuvor ein Treffen von Justizminister Goran Selak mit der Präsidentin des Internationalen Residualmechanismus für die Strafgerichtshöfe sowie mit relevanten Vertretern dieser Institution beantragt, um über die medizinische Versorgung und die Haftbedingungen des Verbrechers Mladić zu sprechen.
In dem dem Ministerium übermittelten Schreiben heißt es, dass die Regierung der RS bereits ein Schreiben an die Präsidentin des Mechanismus gerichtet habe, in dem sie sich für eine „angemessene medizinische Versorgung“ und die Freilassung des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić zur Behandlung im Rahmen des derzeit laufenden Verfahrens einsetze.
In diesem Zusammenhang sei die Präsidentin, um sowohl den Anschein als auch die tatsächliche richterliche Unabhängigkeit in Bezug auf Mladićs Antrag zu wahren, derzeit nicht in der Lage, die Delegation zu empfangen, heißt es in der Antwort aus Den Haag.
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