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Die Nationalversammlung der Republika Srpska hat die Regierung der RS aufgefordert, Änderungen und Ergänzungen des Feiertagsgesetzes der RS in das parlamentarische Verfahren einzubringen, schreibt Patria.
Mit den Änderungen des Feiertagsgesetzes wird es den Behörden in dieser bosnisch-herzegowinischen Entität ermöglicht, die Entscheidung des Verfassungsgerichts von Bosnien und Herzegowina zu respektieren, das die Feier des 9. Januar als Tag der RS für verfassungswidrig erklärt hatte. Mit den Änderungen des Feiertagsgesetzes wollen die Behörden aus Banja Luka das Verfassungsgericht zufriedenstellen, aber auch ermöglichen, dass der 9. Januar weiterhin begangen wird. Diesmal legal.
Mujo Hadžiomerović aus dem Völkerrat der RS sagte der Nachrichtenagentur Patria, dass die Politik in Banja Luka mit diesem Schritt das Problem nicht lösen werde.
- Die Feier des 9. Januar bedeutet, die Deklaration zu feiern, die an diesem Datum im Jahr 1992 von den damaligen Vertretern der Serben in Bosnien und Herzegowina verabschiedet wurde. Diese Deklaration spricht von der Abgrenzung der Serben von den beiden anderen Völkern in Bosnien und Herzegowina. Und dem Anschluss an Serbien. Wir wissen, dass eine solche Politik die Ursache für den Ausbruch von Konflikten und für Tausende von Vertriebenen und Getöteten war. Den Bosniaken stört also nicht das Datum als Datum, uns stört die Feier der Deklaration, die gefeierte Politik, die niemandem in Bosnien und Herzegowina Gutes bringen kann - sagt Hadžiomerović für NAP.
Hadžiomerović fügte hinzu, dass die Behörden in Banja Luka auch dieses Mal die Form, nicht aber das Wesen des Problems lösen.
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