
(Patria) - Eine informelle Gruppe von Bürgern versammelte sich heute in der Nähe des Historischen Museums, da sie sich nicht vor der US-Botschaft versammeln konnten, und hielt eine Protestkundgebung für Palästina ab.
Ziel des Protests ist es, auf die aktuelle Krise in Palästina aufmerksam zu machen und die Besorgnis über die direkte militärische und finanzielle Unterstützung der Vereinigten Staaten für Israel auszudrücken, die letztendlich zum Völkermord und zur ethnischen Säuberung des palästinensischen Volkes in Gaza beiträgt.
Die von den Organisatoren zuvor angekündigten Forderungen sind:
- Waffenstillstand: Wir fordern einen endgültigen Waffenstillstand, um die Gewalt in der Region zu beenden.
- Verfolgung von Kriegsverbrechen: Wir fordern die strafrechtliche Verfolgung israelischer Politiker und Militärangehöriger wegen offensichtlicher Kriegsverbrechen in Gaza. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Personen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zur Rechenschaft gezogen werden.
- Sanktionen gegen Israel: Der Protest zielt darauf ab, auf die Notwendigkeit internationaler Sanktionen gegen Israel aufmerksam zu machen und die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation auszudrücken.
- Humanitäre Hilfsmission für Gaza: Wir bestehen auf der Einrichtung einer humanitären Hilfsmission zur Wiederherstellung Gazas. Diese Mission sollte sich auf den Wiederaufbau der Infrastruktur, die Förderung der wirtschaftlichen Rehabilitation und die Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit für die palästinensische Bevölkerung konzentrieren.
- Einstellung der US-Militär- und Finanzhilfe für Israel: Als Teil ihrer Forderungen fordern wir die Einstellung der militärischen und finanziellen Hilfe der Vereinigten Staaten für Israel.
Die Organisatoren hatten zuvor ein Schreiben an den US-Botschafter in Bosnien und Herzegowina, Michael Murphy, gerichtet.
„Das Ausmaß der US-Hilfe wirft ernsthafte Fragen über die Verantwortung der USA für diesen Krieg auf, da Israel diesen Krieg ohne die erhebliche Waffenlieferung, die etwa 80 Prozent der Importe des Landes ausmacht und genau aus den USA stammt, nicht führen könnte. Human Rights Watch stellt fest, dass die Lieferung von Waffen, die zu rechtswidrigen Angriffen beiträgt, die Helfer zu legitimen Komplizen von Kriegsverbrechen macht. Und das ist eine Tatsache“, heißt es in dem Schreiben der Organisatoren.
In Palästina wurden 14.000 Menschen getötet, die Hälfte davon Kinder.
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