
ATHEN, (Patria) - Griechische Parlamentarier haben heute knapp einem historischen Abkommen mit Mazedonien zugestimmt und damit den 27-jährigen Namensstreit dieses Landes beendet.
Честито мој пријателе @tsipras_eu, заедно со нашите народи испишавме историска победа. Нека е вечен Договорот од Преспа, нека се вечни мирот и прогресот на Балканот и во Европа. pic.twitter.com/o0VV5GGnZb
— Зоран Заев (@Zoran_Zaev) January 25, 2019
153 Parlamentarier stimmten für die Annahme des Prespa-Abkommens, während 148 gegen den Namen Republik Nordmazedonien stimmten. Laut Umfragen war die Mehrheit der griechischen Bürger gegen das Abkommen, doch der griechische Premierminister Alexis Tsipras ging trotz allem ein Risiko ein und brachte das Abkommen zu Ende.
Vor einigen Tagen versammelten sich Tausende Demonstranten vor dem griechischen Parlament, um gegen den Namen zu protestieren. Zuvor wurde das Abkommen von der mazedonischen Sobranje angenommen.
Al Jazeera erinnert daran, dass das Abkommen vorsieht, dass der Name Mazedoniens in Nordmazedonien geändert wird, und dass Griechenland im Gegenzug aufhört, seine Mitgliedschaft im Nordatlantischen Bündnis (NATO) und der Europäischen Union zu blockieren.
They had imagination, they took the risk, they were ready to sacrifice their own interests for the greater good. Zoran, Alexis – well done! Mission impossible accomplished. #PrespaAgreement@Zoran_Zaev @tsipras_eu
— Donald Tusk (@eucopresident) January 25, 2019
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