Stadtoberhäupter ehrten die Opfer der Belagerung von Sarajevo, gefallene Angehörige des „Bosna“-Regiments

Patria
AutorPatria
14:30
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Stadtoberhäupter ehrten die Opfer der Belagerung von Sarajevo, gefallene Angehörige des „Bosna“-Regiments

(Patria) - An diesem Tag erinnern wir uns an eine der schwierigsten Perioden in der Geschichte unserer Stadt – den Beginn der Belagerung von Sarajevo, der längsten Belagerung einer Hauptstadt
überhaupt.

Sarajevo lebte 1.425 Tage unter Belagerung, ohne grundlegende Lebensbedingungen, aber mit unglaublicher Kraft, Würde und Widerstand zeigten unsere Mitbürger, was es bedeutet, ihre Stadt zu lieben und sie zu (ver)teidigen.

Der Beginn der Belagerung war geprägt vom Tod der ersten Opfer Sarajevos, Suada Dilberović und Olga Sučić, die für ihren Mut und ihre Entschlossenheit bekannt sind, am 5. April 1992 zusammen mit ihren Mitbürgern die über ihre Stadt hereinbrechende Gewalt zu stoppen.


Der Bürgermeister von Sarajevo, Samir Avdić, legte zusammen mit seinen Stellvertretern Mirela Džehverović und Predrag Puharić sowie dem Vorsitzenden des Stadtrats, Alen Girt, und seiner Stellvertreterin Svjetlana Šošić, Blumen an der Gedenktafel an der Suada- und-Olga-Brücke nieder, um unserer Heldinnen zu gedenken.

Die Stadtvertreter legten auch Blumen am Denkmal „Dobrinjska barikada“ und auf dem Gelände der Polizeiakademie Vraca nieder, wo an Samir Mišić, das erste Opfer des Angriffs auf die damalige Polizeischule, erinnert wurde.



Bürgermeister Avdić legte auch Blumen am Denkmal für die „Bosnischen Spezialkräfte“ nieder, mit der Botschaft, dass der ehrenvolle Kampf und das Opfer von 80 Angehörigen und einer Angehörigen der Spezialeinheit des Innenministeriums der Republik Bosnien und Herzegowina, des „Bosna“-Polizeiregiments, bei der Verteidigung von Sarajevo und Bosnien und Herzegowina dauerhaft in Erinnerung bleiben mögen. Heute wurde neben dem Denkmal für die „Bosnischen Spezialkräfte“ im Park an der Zweiten Gymnasium die 34. Jahrestag der Gründung der Spezialeinheit des Innenministeriums der Republik Bosnien und Herzegowina, des „Bosna“-Polizeiregiments, begangen.



Bürgermeister Samir Avdić sagte bei dieser Gelegenheit, dass es unsere Pflicht sei, die Wahrheit zu bewahren, die Erinnerungskultur zu pflegen und zukünftige Generationen über die Bedeutung von Frieden, Toleranz und Gemeinschaft zu lehren.

„Sarajevo erinnert sich, aber noch entschlossener – Sarajevo lebt seine Freiheit und geht voran“, erklärte Avdić.

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