Grabar-Kitarović bedauert Verbot der Messe in Bleiburg

Patria
AutorPatria
09:06
Podijeli:
Grabar-Kitarović bedauert Verbot der Messe in Bleiburg

(Patria) - Nach der Entscheidung der katholischen Kirche in Kärnten, heuer keine Totenmesse auf dem Bleiburger Feld zu erlauben, sagte am Samstag die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović, sie könne sich nicht in die Beziehungen zwischen den kirchlichen Behörden einmischen, aber als Kroatin und katholische Gläubige bedauere sie diese Entscheidung zutiefst.

„Die Staatspräsidentin ist überzeugt, dass die Kroatische Bischofskonferenz eine Lösung finden wird, damit katholische Gläubige die Bleiburger Opfer und die Opfer des Kreuzwegs öffentlich mit einer Messe gedenken können“, heißt es in der Mitteilung.

Die katholische Kirche in Kärnten lehnte den Antrag der Kroatischen Bischofskonferenz auf Abhaltung einer Messe auf dem Loibacher Feld bei Bleiburg ab, weil sie der Ansicht ist, dass diese Messe politisch instrumentalisiert wird.

Im Mai 1945 tötete die Jugoslawische Armee bei Bleiburg im österreichischen Bundesland Kärnten tausende Ustascha-Soldaten, darunter auch Zivilisten, nachdem der Unabhängige Staat Kroatien (NDH) eine Niederlage erlitten hatte. Die kroatische Kirche sowie die gesamte politische Führung der HDZ, einschließlich der Führung der HDZ in Bosnien und Herzegowina, gedenken jedes Jahr dieses Leidens. Die österreichische Polizei hat bereits mehrfach einige Teilnehmer der Versammlung bestraft, weil sie Ustascha-Symbole zeigten, die in diesem Land verboten sind.

Komentari (0)

Prijavite se za komentiranje

Prijava

Jos nema komentara. Budite prvi!

Minuta

Sve →

Iz drugih kategorija