
(Patria) - Die Föderale Polizeiverwaltung (FUP) hat sich mit einer Mitteilung zu Wort gemeldet, in der sie erklärte, dass heute in ihren Diensträumen in Sarajevo ein Gespräch mit Sanin Musa geführt wurde.
Für Musa gaben sie an, dass es sich um eine Person handelt, die in den vergangenen Tagen angekündigt hatte, mit weiteren tausend Personen nach Široki Brijeg zu reisen, um dort ein religiöses Gebet zu verrichten, als Protest dagegen, dass einer Frau in dieser Stadt zuvor das Verrichten des Gebets an einem öffentlichen Ort verboten worden war.
"In Anbetracht dessen, dass die zuständige Polizeidienststelle Široki Brijeg des Innenministeriums der Westherzegowina-Kantons der FUP eine schriftliche Mitteilung übermittelt hat, dass ihnen die Versammlung untersagt ist, hat die FUP die genannte Person zu einem informativen Gespräch eingeladen, um sie mit dieser Entscheidung vertraut zu machen, beziehungsweise damit diese von der Absicht, nach Široki Brijeg zu reisen, Abstand nimmt.
Da bestimmte Medien die Information verbreitet haben, dass Sanin Musa festgenommen beziehungsweise verhaftet wurde, informieren wir die Öffentlichkeit, dass derselbe weder verhaftet noch festgenommen wurde, sondern in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Artikels 15 des Gesetzes über Polizeibeamte der Föderation Bosnien und Herzegowina zur Durchführung eines Gesprächs über das genannte Ereignis eingeladen wurde", teilten sie von der FUP mit.
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