FUCZ in Bereitschaft, Wachsamkeit auch von anderen gefordert: Neue Niederschläge, Minustemperaturen und hohes Risiko für Überschwemmungen erwartet

Patria
AutorPatria
14:25
Podijeli:
FUCZ in Bereitschaft, Wachsamkeit auch von anderen gefordert: Neue Niederschläge, Minustemperaturen und hohes Risiko für Überschwemmungen erwartet

(Patria) - Nach den neuesten Informationen der zuständigen Institutionen der Föderation Bosnien und Herzegowina, nach Schneefällen und Tauwetter in höheren Lagen, wird ein leichter Anstieg der Flusspegel verzeichnet und es besteht weiterhin ein Risiko für Überschwemmungen, Sturzfluten, Überflutung von tiefer gelegenen Gebieten und mögliche Erdrutsche in den Kantonen Sarajevo, Herzegowina-Neretva, Bosnien-Podrinje, Una-Sana und Posavina.

Das Föderale Hydrometeorologische Institut hat eine orangefarbene Warnung für die zentralen, östlichen und nördlichen Gebiete Bosniens herausgegeben. Die Tiefsttemperaturen werden zwischen -14 und -10 °C liegen. Laut der Prognose des FHMZ wird am Samstag, dem 10. Januar 2026, in weiten Teilen des Landes Schnee erwartet, während es im Süden regnen wird.

Am Vormittag kann es in den Niederungen zu gefrierendem Regen kommen. Mehr Niederschlag wird in den zentralen und östlichen Gebieten erwartet (5-15 cm Neuschnee), auf den Bergen bis zu 20 cm.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen und der erwarteten Niederschläge appelliert die FUCZ an die kantonalen und gemeindlichen Zivilschutzdienste, die am stärksten gefährdeten Gebiete kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf sofort die Schutz- und Rettungskräfte gemäß den Plänen und Zuständigkeiten zu aktivieren, um Menschen und Sachwerte zu schützen.

Informationen von BIHAMK deuten darauf hin, dass die Straßenverhältnisse erschwert sind, insbesondere in den westlichen und Gebirgsregionen von BiH. Schneefälle erschweren den Verkehr zusätzlich in städtischen Gebieten.


Die Föderale Zivilschutzbehörde appelliert an Arbeitgeber und öffentliche Einrichtungen, ihre gesetzlichen Verpflichtungen bei solchen Wetterbedingungen zu erfüllen und zur reibungslosen Bewegung und Sicherheit der Bürger beizutragen.

Die Föderale Zivilschutzbehörde beobachtet ebenfalls kontinuierlich die Lage über das Föderale Operationszentrum, sammelt Informationen, bewertet die Situation und den Bedarf an Hilfe in Form von Mitteln und Ausrüstung. Sie steht in ständiger Kommunikation mit den kantonalen und gemeindlichen Zivilschutzdiensten, um im Bedarfsfall den effektivsten Einsatz der operativen Kräfte zu gewährleisten.

Die föderalen Spezialeinheiten des Zivilschutzes bleiben für eine schnelle Reaktion in Bereitschaft.

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